Australian Shepherd

Anders als der Name es vermuten lässt, hat der Australian Shepherd seine Ursprünge nicht in Australien, sondern in Amerika. Die Rasse hat einen besonders ausgeprägten Beschützerinstinkt und gilt als sehr klug und loyal.

Der Australian Shepherd wurde für Hütearbeit gezüchtet und wird noch immer dafür eingesetzt. Seine Ursprünge liegen in Nordamerika – seinen Namen erhielt er, als australische Einwanderer mit ihren Schafen im 19. Jahrhundert in den Süden der USA kamen. Schon in den 1950er-Jahren gründeten sich erste Clubs, um die Tiere zu züchten. In Europa ist der Australian Shepherd hingegen erst seit den 1970er-Jahren beheimatet. 1996 wird die Rasse erstmals von der FCI anerkannt.

Erscheinungsbild und Merkmale

Der Australian Shepherd ist ein mittelgroßer Hund mit einem harmonisch proportionierten Körper. Er erreicht eine Widerristhöhe von bis zu 60 Zentimetern und kann über 30 Kilogramm auf die Waage bringen. Das Fell der Australian Shepherds kann in jeglichen Farbgebungen auftreten. Das Haar ist halblang, weich und glatt bis gewellt und besitzt ein dichtes Unterfell, welches sich den Klimagegebenheiten anpasst. Die Augen können braun, blau, gelb, grün oder bernsteinfarben sein. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit der zwei verschiedenen Augenfarben beim Australian Shepherd.

Wesen und Charakter des Australian Shepherd

Der Australian Shepherd ist vom Wesen her ein sehr angenehmer und interessanter Hund. Seine Aktivität und Freundlichkeit machen ihn zu einem sehr liebenswerten Gesellen, der viele anhängliche und auch verschmuste Phasen hat. Er hat einen loyalen Charakter und möchte seine Herzmenschen am liebsten immer beschützen. Aufgrund seiner Intelligenz braucht dieser Hund viel Beschäftigung. Idealerweise hat er einen Artgenossen in der Familie. Weitere Tipps zum Charakter dieser Rasse lesen Sie im Ratgeber "Das Wesen des Australian Shepherd".

Australian Shepherd: Haltung und Beschäftigung

Der Australian Shepherd ist ein äußerst kluger und arbeitswilliger Hund. Ursprünglich und auch heute noch als Hütehund eingesetzt, versteht er es wie kaum eine andere Hunderasse, Schafe zu hüten. Heute werden zwei Linien gezüchtet: eine Arbeitslinie und eine ausgeglichene Linie. Die Hunde der ausgeglichenen Zuchtlinie eignen sich besser als Familien- und Begleithund als die Vertreter der Arbeitslinie. Dennoch sind sie sehr aktiv und brauchen viel Beschäftigung sowie körperliche und geistige Auslastung. Die Tiere benötigen sehr viel Bewegung – normales Spazierengehen unterfordert sie. Ein rassegerechte Auslastung ist extrem wichtig bei der Haltung des Australian Shepherds. Die Hunderasse eignet sich für nahezu jeden Hundesport. Mehr Tipps finden Sie im Ratgeber "Australian Shepherd: Haltungsbedingungen".

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