Affenpinscher

Der Affenpinscher gehört einer der ältesten und seltensten Hunderassen Deutschlands an. Er ist klein, lebhaft, verspielt und unerschrocken. Ursprünglich wurde er für die Mäusejagd gezüchtet. Der Affenpinscher hat einen gedrungenen Körperbau und kann bis zu 30 cm groß werden. Sein Durchschnittsgewicht beträgt 6 kg. Seinen Namen hat er seinem affenartigen Gesichtsausdruck zu verdanken, der durch seinen Überbiss entsteht. Bei geschlossenem Fang sollten seine Zähne nicht sichtbar sein. Er hat ein raues, abstehendes Fell mit Unterwolle, das meist schwarz ist, aber auch braun oder grau sein kann. Besonders struppig wirkt es am Schopf und an der Backenbehaarung, was sein charakteristisches Aussehen noch verstärkt. Das Wesen des Affenpinschers ist freundlich, lebenslustig und treu. Er gilt als mutig und wachsam und zeigt ein sehr gutes Verhalten gegenüber anderen Tieren und Kindern. Als Familienhund eignet er sich wunderbar, bindet sich aber meist stark an eine bestimmte Person.

Der Affenpinscher: Seltener kleiner Mäusejäger

Der Affenpinscher wurde vor Jahrhunderten speziell für die Ratten- und Mäusejagd gezüchtet und ist heute sehr selten. In Deutschland werden jährlich nur zwischen 20 und 30 Welpen geboren, sodass man es schwer haben könnte, wenn man sich einen solchen Hund zulegen möchte. Die Würfe der Hunde sind zudem normalerweise außerordentlich klein und bestehen durchschnittlich nur aus zwei Welpen. Ihre Seltenheit bringt aber auch mit sich, dass diese Rasse über die Jahre wenig verändert und ihre Vertreter nicht überzüchtet wurden. Daher sind Affenpinscher robuste und gesunde Hunde ohne Erbkrankheiten.