Afghanischer Windhund

Während der Afghanische Windhund in seiner Heimat noch heute als Fuchs- und Wolfjäger, sowie als Hüter von Schafen fungiert, ist er im Westen vor allem als Ausstellungshund bekannt. Er zählt zu den ursprünglichsten Windhundrassen überhaupt. Der Afghanische Windhund kann bis zu 74 cm groß, 30 kg schwer und über 12 Jahre alt werden. Es handelt sich dabei um eine Rasse, die als Läufer Spitzengeschwindigkeiten von 45 Stundenkilometern erreichen kann. Auf diesen Aspekt deutet bereits der Körperbau dieses Tieres hin. Länge und Höhe des Afghanischen Windhundes stehen in einem Verhältnis von eins zu eins. Das Haupt wird zumeist stolz erhoben getragen, der Schädel selbst ist länglich, jedoch nicht zu schmal geformt. Sämtliche Fellfarben sind erlaubt, jedoch treten die Varianten Rot, Creme, Silber, Schwarz, Schwarzbraun, Silberschwarz, Blau, Elfenbeinfarben und Domino am häufigsten auf.

Der Afghanische Windhund: Unabhängig, eigensinnig und dennoch treu

In seiner Heimat war der Afghanische Windhund zumeist ein Einzelgänger, woraus sich ein Grad an Unabhängigkeit erklären lässt, den sich diese Rasse bis heute bewahrt hat. Sein Charakter ist insbesondere durch seinen Stolz beschrieben. So sind diese Hunde zwar nicht als ungehorsam zu klassifizieren, dennoch hören sie selten auf das erste oder zweite Kommando ihres Herren. Werden sie von der Leine gelassen, reagieren sie selten auf Rufe oder Pfiffe. Erst, wenn der Afghanische Windhund selbst der Meinung ist, er müsse nun zu seinem Halter zurückkehren, wird er dies tun. Dennoch handelt es sich um einen kinderlieben und geduldigen Hund, der auf seine ganz eigene Art und Weise eine enge Bindung zum Menschen herstellt.