Akita

Beim Akita handelt es sich um eine japanische Hunderasse, die zu den Spitzen gehört. Rassetypisch sind die breite Stirn, die dreieckigen, kleinen Ohren und der eingerollte Schwanz, der auf dem Rücken getragen wird.

Erscheinung und Merkmale des Akita

Der Akita ist ein großer Hund, der eine Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimeter erreichen kann. Sein Körper ist kräftig gebaut, kompakt und muskulös. Trotzdem sind seine Proportionen sehr harmonisch. Der Akita bringt bis zu 45 Kilogramm auf die Waage.

Das Fell des Akitas

Das Deckhaar des Akitas ist hart und grob, die Unterwolle hingegen weich und dicht. Die Farbe des Haares gleicht oft einem hellen, rötlichen Braun. Allerdings sind auch die Farbgebungen Falbfarben, Sesam und Weiß möglich. Seit 2000 wird eine zweite Rasse unter dem Namen American Akita geführt, die sich im Aussehen vor allem im Gesicht und in der dunkleren Farbe unterscheidet.

Der Akita: Ein ruhiger Charakterkopf

Die Rasse stammt ursprünglich aus Japan, wobei die genaue Herkunft der Hunde umstritten ist. Bereits im zweiten Jahrhundert v. Chr. gab es Darstellungen von ähnlichen Hunden. Der Akita gehört damit zu den "altertümlichen Rassen" (ancient breeds) und ist schon lange fester Bestandteil der japanischen Kultur.

Akita erziehen: Was Sie beachten sollten

Die Hunde werden heute überall auf der Welt als Haustiere gehalten und brauchen dafür in der Regel eine konsequente Erziehung. Ein Akita ist aber nicht schwer zu erziehen, wenn er einmal verstanden hat, dass Gehorsam sich für ihn lohnt. Liebevolle Konsequenz und etwas Ruhe und Geduld sind die wichtigsten Elemente in der Akita-Erziehung. Lautstärke und Gewalt haben dabei nichts zu suchen und bewirken lediglich, dass sich der Hund zurückzieht und seinen eigenen Weg geht.

Haltung: Akita braucht Familienanschluss

Ein Akita braucht unbedingt Familienanschluss. Am wohlsten fühlt er sich, wenn er fest in die Familiengemeinschaft integriert ist und eine Aufgabe hat. Der Akita ist ein sehr eigenständiger Vierbeiner mit einem ausgeprägten Jagdtrieb, der sich zu nichts zwingen lässt. Hat er aber erst einmal Vertrauen gefasst, zeigt er einen großen Beschützerinstinkt, Ausgeglichenheit und Treue sowie Kinderfreundlichkeit. Fremden Menschen und Hunden gegenüber ist er allerdings oft misstrauisch.

Akita beschäftigen: So machen Sie ihn glücklich

Der ruhige und gelassene Akita liebt lange, ruhige Spaziergänge sowie Beutespiele. Generell stellt er keine besonderen Ansprüche an die körperliche Auslastung, sollte aber natürlich artgerecht beschäftigt werden. Auch Hundesport ist eine Option für die Hunderasse, wobei er nicht viel für Kunststückchen und allzu verspielte Hundesportarten übrig hat. Mehr zur Haltung lesen Sie im Ratgeber: "Akita: Tipps für die Haltung des Hundes".
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