Alpenländische Dachsbracke

Die Alpenländische Dachsbracke ist ein universell einsetzbarer, ausgesprochen robuster und wetterharter Gebrauchshund des Bergjägers. Aufgrund ihres unerschrockenen Charakters wird sie häufig als Schweißhund bei der Suche nach Schalenwild sowie bei der Fuchs- und Hasenjagd verwendet. Rüden und Hündinnen der Alpenländischen Dachsbracke unterschieden sich in ihrer Größe kaum. Beide Geschlechter erreichen eine Widerristhöhe von rund 38 cm. Sie sind so niederläufig wie länglich kräftig gebaut, verfügen über eine feste Muskulatur – vor allem im Rumpfbereich – und über ein sehr dichtes Haarkleid. Die dichte Unterwolle wird durch ebenso dichtes Stockhaar ergänzt und bedeckt den kompletten Körper. Die typische Fellfärbung ist dunkles Hirschrot, teilweise kombiniert mit einer konservativen, schwarzen Stichelung. Die komplett schwarz gefärbten Exemplare sollten klar abgegrenzte, rot-braune Brände an Kopf, Pfoten, Rutenunterseite und Brust aufweisen. Die Ohren sind rundlich geformt und hängen in flacher Anordnung vom Kopf herab.

Die Alpenländische Dachsbracke: Jagd- und Familienhund

Die oft als Jagdhund eingesetzte Rasse ist ausgesprochen flink und schnell. Als Familienhunde sind sie sehr beliebt, dennoch werden diese Exemplare von Züchtern häufig exklusiv an Jäger gegeben, da diese dem Hund eine optimale Umgebung für die Entwicklung seiner Fähigkeiten bieten können. Da diese Rasse ihren Ursprung in den Bayerischen und Österreichischen Alpen hat, war ihre genaue Herkunft lange nicht festgelegt. Erst 1975 wurde der Alpenländischen Dachsbracke Österreich als Herkunftsland zugesprochen.