Altdänischer Vorstehhund

Die Geschichte des Altdänischen Vorstehhundes geht bis in das Jahr 1710 zurück. Zu dieser Zeit wurden über acht Generationen lokale Bauernhunde mit Zigeunerhunden gekreuzt, bis schließlich diese Rasse daraus entstand. Die Statur-Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen sind ein besonderes Merkmal. Der Altdänische Vorstehhund ist kräftig gebaut und von beinahe rechteckiger Gestalt. Die Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen sind jedoch weitaus größer als bei anderen Rassen. Erstgenannte weisen ein weit höheres Maß an Kraft und Substanz auf, während die weiblichen Exemplare viel leichter gebaut sind und sich zudem launischer und aufgeweckter geben. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 60 cm, Hündinnen werden um die 4 cm kleiner. Das Gewicht ausgewachsener Hunde beträgt ungefähr 35 kg, während die Lebenserwartung bei etwa 13 Jahren anzusiedeln ist. Das Haarkleid der Tiere ist kurz, dicht, rau und muss den kompletten Körper in gleichmäßiger Form bedecken. Die Fellfarbe ist Weiß mit braunen Flecken, wobei entweder einige wenige größere oder viele kleine braune Tupfer auftreten.

Der Altdänische Vorstehhund als gewissenhafter Jäger

Der Altdänische Vorstehhund zeichnet sich durch seine gemächliche und langsame Arbeitsweise während der Jagd aus. Diese Tiere, die vornehmlich bei der Pirsch auf Federwild verwendet werden, bleiben stets in engem Kontakt mit dem Jäger und Herrn und versuchen dabei, so wenig Unruhe wie möglich im entsprechenden Terrain zu verursachen. Der Altdänische Vorstehhund eignet sich sowohl für die Pirsch in kleinen als auch in größeren Gebieten.