Bergamasker Hirtenhund

Der italienische Bergamasker Hirtenhund war ursprünglich in der gesamten italienischen Alpenregion anzutreffen. Besonders an Orten, wo die Schafszucht eine bedeutende Rolle spielte, wie in den Bergamasker Tälern, waren diese Hunde sehr zahlreich vertreten Ausgewachsene Bergamasker Hirtehund-Rüden werden bis zu 60 cm groß und 38 kg schwer, während ihre Lebenserwartung zwischen 12 und 14 Jahren variiert. Die quadratischen, mittelgroßen Hunde sind sehr kräftig gebaut und rustikal in ihrem Erscheinungsbild, dabei jedoch von ausgewogenen Körperproportionen. Ihr reichlich vorhandenes Haarkleid ist je nach Körperregion von unterschiedlicher Länge und Beschaffenheit. Im fortgeschrittenen Alter wird das Fell bei diesen Tieren in der Regel etwas zottiger. Farblich werden ein gleichmäßiges Grau oder Flecken in allen erdenklichen Grau-Nuancen zwischen Hellgrau, Dunkelgrau und Schwarz toleriert. Ein vollkommen schwarzes Fell ist nur dann zugelassen, wenn auch der Schwanz tiefschwarz gefärbt ist.

Der Bergamasker Hirtenhund: Ausgeglichen und gelassen

Der Bergamasker Hirtenhund ist ein ungemein ausgeglichener und wachsamer Hund, weshalb er in erster Linie zum Führen und Bewachen von Wildherden eingesetzt wird. Den Tieren wird eine hohe Konzentrationsfähigkeit sowie ein gutes psychisches Gleichgewicht nachgesagt. Aufgrund ihrer Geduld und Gelassenheit eignen sie sich für die verschiedensten Aufgabestellungen. Ihrem Herrn sind sie loyal und treu ergeben, weshalb sie als Begleit- und Familienhund gut geeignet sind.