Berger de Picardie

Der Berger de Picardie kann als Hüte-, Begleit- und Familienhund eingesetzt werden. Aufgrund der Tatsache, dass diese aus der französischen Picardie stammende Rasse vor allem im Zweiten Weltkrieg eine starke Dezimierung erfuhr, ist sie heute mit einem hohen Inzuchtkoeffizienten belegt. Vermutlich ist der Berger de Picardie schon um das Jahr 800 von den Kelten in seine später namensgebende Region gelangt. Ausgewachsene Rüden werden bis zu 65 cm groß und 32 kg schwer. Die kräftig und rustikal gebauten Tiere verfügen über ein 5 bis 6 cm langes, hartes, nicht gelocktes jedoch stets raues Haar. Die Unterwolle ist fein und dicht. Die Fellfärbung variiert von Grau über Grau-Schwarz, Grau mit schwarzem Widerschein, Grau-Blau, Grau-Rot bis hin zu Hell- oder Dunkelfalb. Auch eine Mischung der genannten Farben ist zulässig, nicht jedoch große, weiße Flecken. Lediglich auf der Brust und den Pfotenspitzen ist ein kleiner weißer Fleckt erlaubt.

Der Berger de Picardie: Erziehung setzt Geduld voraus

Der Berger de Picardie ist auf der einen Seite ausgesprochen lernfähig, auf der anderen Seite jedoch nicht immer lernwillig. Hundehalter sollten sich dieser Herausforderung stellen, die aufgrund des bekannten Eigenwillens dieser Rasse bedacht werden muss. Der Besitzer benötigt dabei ausreichend Geduld, wird jedoch auf lange Sicht mit einem loyalen und sanftmütigen Begleithund belohnt.