Braque de l'Ariège

Die französische Braque de l'Ariège ist das Ergebnis der Kreuzung von Vorstehhunden aus dem 19. Jahrhundert mit weiß-orangefarbenen Vertretern des Südens. Die Zucht wurde mit dem Ziel getätigt, einen möglichst leicht gebauten und aktiven Hund zu erhalten, dessen Fortbestand im Jahr 1990 durch den Beschluss von Züchtern gesichert wurde. Die Braque de l'Ariège, auch bekannt unter der Bezeichnung "Arieges-Vorstehhund", erreicht im ausgewachsenen Alter ein Gewicht von etwa 30 kg bei einem Stockmaß von bis zu 67 cm. Dieser Hund hat eine kräftige und robuste Statur. Das Fell der Tiere ist sehr dicht, kurz und glänzend, dabei an den Ohren und am Kopf etwas kürzer als am Rest des Körpers. Die Fellfärbung ist meistens blass orangefalbfarben, in manchen Fällen auch braun. Charakteristisch für diese Gattung ist ihre starke, weiße Scheckung, die mit einer braunen oder auch falbfarbenen Tüpfelung versehen ist. Auch weiße Exemplare mit falbfarbener oder gar brauner Tüpfelung werden toleriert.

Die Braque de l'Ariège: So kräftig wie elegant

Die Braque de l'Ariège ist so widerstandsfähig wie führig und folgsam. Die Tiere sind verhältnismäßig leicht auszubilden und werden insbesondere bei der Jagd eingesetzt, wo sie sich vor allem in der Funktion des Apportierhundes bewährt haben. Trotz ihres eher schwereren Körperbaus wirken sie sowohl bei der Jagd als auch außerhalb dieser Aktivität vornehm und elegant.