Braque du Bourbonnais

Die Braque du Bourbonnais ist seit 1598 bekannt. In den 1930er-Jahren versuchten Züchter einen verkürzten Schwanz sowie eine verblasst fliederfarbene Fellfärbung durchzusetzen, wodurch diese Gattung aufgrund der strengen Selektion fast ausgestorben wäre. Mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Die Braque du Bourbonnais wird um die 57 cm groß und 25 kg schwer. Sie wird vornehmlich als Wach-, Familien- und Jagdhund eingesetzt. Auf den ersten Blick fällt der stämmige und doch elegant gebaute Körper der Tiere auf. Es handelt sich um kompakte und muskulöse Hunde, wenngleich die Hündinnen etwas eleganter und weniger stämmig wirken. Ihr Haarkleid kann als fein, dicht und kurz charakterisiert werden. Im Bereich des Rückens ist es gewöhnlich etwas länger und gröber als an den Ohren und am Kopf. Aus farblicher Perspektive werden zwei Varietäten dieser Gattung gezüchtet: braun geschimmelte sowie orange geschimmelte Tiere.

Die Braque du Bourbonnais: Anhänglich und unkompliziert

Die Braque du Bourbonnais lässt sich aufgrund ihrer ruhigen und ausgeglichenen Wesensart recht einfach als Begleit- und Familienhund halten. Bei der Jagd profitieren die Hunde von ihrem weit entwickelten Geruchsinn und jagen mit hoher Nase. Ferner gelten diese Exemplare als überdurchschnittlich intelligent. Im Beisein von Herrchen und Familie entwickeln diese Hunde eine gewisse Anhänglichkeit.