Bullterrier

Der Bullterrier fällt besonders durch sein sogenanntes "Downface" und den eiförmigen Kopf auf. Der Körper des Hundes ist extrem kräftig und muskulös. In den meisten deutschen Bundesländern steht er auf der Liste der gefährlichen Hunde. Anders als bei anderen Hunderassen gibt es für den Bullterrier keine Größen- oder Gewichtsvorgaben. Besonders auffällig ist der massige, gedrungene und muskulöse Körperbau der Rasse. Ein einzigartiges Merkmal ist der Kopf der Bullterrier, der von der Seite durch die sogenannte römische Nase fast eiförmig aussieht. Das Fell ist kurz und glatt und liegt am Körper an. Oft sind Bullterrier reinweiß, es kommen aber auch regelmäßig dunkle Abzeichen vor. Seltener gibt es Tiere, bei denen eine dunkle Farbe überwiegt oder die ein gestromtes Fell haben. Seit 2011 ist auch der Miniature Bull Terrier eine eigene Rasse, der – wie der Name schon sagt – einem kleineren Bullterrier entspricht und aus diesem gezüchtet wurde.

Der Bullterrier: Besonders freundlich gegenüber Menschen

Schon im frühen 19. Jahrhundert ist die Rasse in England belegt und setzt sich aus der Kreuzung von englischer Bulldogge und Terrier zusammen. Damals wurde der Bullterrier gezielt für Hundekämpfe gezüchtet, in denen er mit seiner wendigen und doch kräftigen Statur im Vorteil war. Später soll der Dalmatiner eingekreuzt worden sein, was den schmaleren und gelasseneren Ableger dieser Rasse begründete.

Sturkopf mit ruhigem Wesen

Der Bullterrier ist ein teils stürmischer und eigensinniger Charakterkopf, der eine konsequente Erziehung braucht. Gleichzeitig wird er als diszipliniert, ausgeglichen und selbstlos beschrieben. Die Rasse zeichnet sich besonders durch ihre außerordentliche Freundlichkeit und große Anhänglichkeit gegenüber Menschen aus, sofern der Hund frühzeitig an den Umgang mit ihnen gewöhnt wurde. Selbst Stress und Stadtlärm können ihn kaum aus der Ruhe bringen, was ihn zu einem geeigneten Stadthund für erfahrene Hundehalter macht. Trotzdem steht der Bullterrier in den meisten deutschen Bundesländern auf der Liste der gefährlichen Hunde, was bis heute sehr umstritten ist, denn eine Aggression gegenüber Menschen wurde ihm nie antrainiert.

Haltung und Pflege

Der Bullterrier muss früh mit anderen Hunden sozialisiert werden, damit er ihnen gegenüber kein aggressives Verhalten an den Tag legt. Zudem müssen ihm früh klare Regeln durch eine konsequente Bezugsperson auferlegt werden. Wer diese Tipps beachtet, sollte mit seinem kleinen Kraftpaket kaum Probleme bekommen, denn ansonsten stellt der Bullterrier keine hohen Ansprüche. Lange Spaziergänge und ausgiebige Spieleinheiten genießt er zwar, Hundesport braucht er hingegen nicht zwingend, um glücklich zu sein. Hinsichtlich der Fellpflege reicht es meist, den Vierbeiner ein- bis zweimal wöchentlich mit einer weichen Bürste zu kämmen. Da der Bullterrier zu Gelenkproblemen neigt, sollte häufiges Treppenlaufen vermieden werden. Auch Herz- und Hauterkrankungen sind bei diesem Hund, der eine durchschnittliche Lebenserwartung von rund 12 Jahren hat, keine Seltenheit.
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