Cesky Fousek

Der Cesky Fousek ist in der deutschen Sprache auch unter der Bezeichnung "Böhmischer Raubart" bekannt. Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte er zu der am häufigsten geführten rauhaarigen Vorstehhunderasse in seiner tschechischen Heimat. Nachdem er beinahe ausgestorben wäre, wurde sein Bestand in den 20er Jahren wieder aufgefrischt. Ein ausgewachsener Cesky Fousek-Rüde wird um die 66 cm groß und 34 kg schwer, die Hündinnen erreichen ein Stockmaß von 62 cm und ein Gewicht von 28 kg. Er ist ein Hund von mittlerer Größe und edler Erscheinung. Die Tiere werden als Vorstehhunde klassifiziert und verfügen über ein vielschichtiges Haarkleid. Es besteht aus drei Formen. Auf der einen Seite findet sich eine sehr dichte Unterwolle, deren Haarlänge etwa 1,5 cm erreicht, und welche in den warmen Sommermonaten ausfällt. Das 3 bis 4 cm lange Deckhaar ist derber und härter, während die Grannen eine Länge von 5-7 cm erreichen und sehr hart und gerade sind. Drei Farben sind zulässig: Dunkelschimmel mit oder ohne braune Platten, Braun mit melierten Abzeichen an der Unterseite der Gliedmaßen und der Vorderbrust sowie einfarbig Braun.

Der Cesky Fousek: Vielseitig und leicht zu führen

Der Cesky Fousek zeichnet sich durch seine große Anhänglichkeit gegenüber seinem Besitzer aus. Dieser Hund ist vielseitig einsetzbar und fühlt sich bei der Arbeit im Wasser, Wald oder im Felde gleichermaßen wohl. Die Tiere gelten als leicht zu führen und sind daher in der Familie der Vorstehhunde sehr beliebt.