Cimarrón Uruguayo

Der Ursprung des Cimarrón Uruguayo wird in den Hunden vermutet, die spanische Kolonisten nach Südamerika brachten. Diese vermehrten sich dann untereinander. Nachdem die Rasse 1989 in Uruguay offiziell anerkannt wurde, folgte 2006 auch die vorläufige Anerkennung durch die FCI. Der Cimarrón Uruguayo wird 61 cm groß und 45 kg schwer. Er zählt zu den Molosshunden mittlerer Größe und zeichnet sich durch seinen kompakten, kräftigen, muskulösen und gewandten Körperbau aus. Das Haarkleid dieses Hundes ist kurz, glatt und liegt sehr eng am Körper an. Auch eine Unterwolle ist vorhanden. Langes Haar wird aus der Perspektive des Rassestandards nicht toleriert. Die Fellfarbe ist gestromt oder gelb in allen erdenklichen Tönen, während eine Maske vorhanden sein kann, jedoch nicht muss. Weiße Flecken sind zwar erlaubt, jedoch nur in den Bereichen des Unterkiefers, am unteren Teil des Halses, an der Brust, dem Unterleib und am unteren Teil der Läufe.

Der Cimarrón Uruguayo als perfekter Hund für die Landwirtschaft

Trotz seines imposanten Aussehens handelt es sich beim Cimarrón Uruguayo um einen sehr ausgeglichenen, tiefsinnigen und mutigen Hund. Die Tiere sind so unerschrocken wie scharfsinning und bringen Fremden eine gehörige Portion Misstrauen entgegen. Sie eignen sich hervorragend für die Arbeit mit Rindern und werden sogar in der Großwildjagd eingesetzt. Sie eignen sich ferner als Wachhunde und können für Dressurzwecke verwendet werden.