Deutsche Bracke

Die im Jahr 1896 noch existierenden Brackenrassen wurden vom Deutschen Bracken Club zu jener Zeit zusammengefasst. Im Jahr 1900 erhielt die Deutsche Bracke ihren Namen und wurde in erster Linie bei der Jagd auf Füchse und Hasen eingesetzt. Die Deutsche Bracke wird bis zu 53 cm groß, wenngleich eine kleine Überschreitung dieses Maßes toleriert wird. Die noch immer als Jagdhund klassifizierte Rasse wird bis zu 18 kg schwer und verfügt über einen leichten, nichtsdestotrotz kräftigen Körperbau. Sie hat eine dicke Rute und einen leicht aufgezogenen Leib, was ihr ein alles in allem edles Erscheinungsbild gibt. Die Ohren sind etwa 14 cm lang und 9 cm breit, dabei gut anliegend und abgerundet.

Kurzhaarige Bracke mit typischen Merkmalen

Das Haarkleid ist für die Verhältnisse eines kurzhaarigen Hundes recht lang, dabei sehr dicht und beinahe ein wenig stockig. Auch der Bauch ist üppig behaart, während das Kleid an der Unterseite der Rute etwas länger wird und dabei den Ansatz einer Bürste bildet. Die Färbung rangiert von Rot bis Gelb mit schwarzem Sattel oder Mantel. Dazu kommen die weißen Brackenabzeichen.

Die Deutsche Bracke: Wechselnde Jagdeinsätze über die Jahrzehnte

Die frühere Brackenjagd auf Tiere wie Hasen und Füchse wird heute kaum noch durchgeführt, womit sich auch das Einsatzgebiet der Deutschen Bracke verändert hat. Heute konzentriert sich diese Hunderasse vornehmlich auf das Aufstöbern von Schalenwild.