Drever

Der Drever wurde 1953 als schwedische Hunderasse anerkannt. Dieser kleine Jagdhund eignet sich für die Pirsch auf Hasen, Füchse oder Hirsche. Als reine Familienhunde sind diese Tiere sehr selten, sie werden grundsätzlich immer in Verbindung mit ihren Aufgaben als Jagd- und Spürhund gehalten. Der bis zu 13 kg schwere und etwa 38 cm große Drever stammt ursprünglich von der westfälischen Dachsbracke ab. Die Hunderasse kennzeichnet ein langer Körper mit niedrig stehenden Gliedmaßen. Die robusten und kräftigen Hunde haben eine sehr gut entwickelte Muskulatur, auf deren Basis sie beweglich und flink agieren können. Das dicht am Körper anliegende, harsche Haarkleid ist an Rücken, Hals sowie an der hinteren Seite der Schenkel länger als an den Behängen und dem unteren Teil der Läufe. Aus farblicher Perspektive sind alle Farben zugelassen, sofern weiße Abzeichen vorhanden sind. Einfarbig weiße oder leberbraune Exemplare genügen den Rassestandards nicht.

Der Drever: Weit mehr Jagd- als Familienhund

Der Drever wird fast ausschließlich als Jagdhund eingesetzt. Die Rasse verfügt über eine sehr feine Nase und jagt daher spurlaut. In der Regel wird er bei der Pirsch auf Hirsche, Kaninchen, Hasen und Füchse eingesetzt. Aggressivität, Nervosität oder Scheu liegen dem Drever fern, allerdings wird er nur sehr selten als reiner Haushund gehalten. Fast immer wird er vor allen Dingen wegen seiner herausragenden Eigenschaften als Jagdhund beschäftigt.