Französischer Spaniel

Der Französische Spaniel (Epagneul Français) stammt im Hinblick auf seine Entstehungsgeschichte von Vogelhunden aus der Zeit des Mittelalters ab. Das primäre Ziel bei der Zucht dieses Hundes war das Erhalten eines athletischen Vorstehhundes. Der erste Rassestandard wurde im Jahr 1891 erstellt. Der Französische Spaniel erreicht eine Widerristhöhe von etwa 61 cm und wird bei einer Lebenserwartung von etwa 14 Jahren um die 21 kg schwer. Sein Körper ist harmonisch proportioniert, außerdem hat der Hund einen starken, jedoch nicht derben Knochenbau. Das reichlich vorhandene Haar liegt eng am Körper. Es ist von seidiger Natur und bildet hinter dem Hals und am Schwanzansatz Wellen. Die Fellfarbe ist weiß und braun, versehen mit einer mittleren Scheckung sowie in Unregelmäßigkeit auftretenden Plättchen.

Der Französische Spaniel: Schreckhafter Franzose und einwandfreier Familienhund

Der Französische Spaniel wird allgemein als ausgeglichen, sanft, ruhig und gelehrig beschrieben. Er verfügt über eine natürliche Passion für die Jagd, eignet sich auch als Vorstehhund und apportiert gerne. Als Jagdhund ist diese Rasse fast nur in Frankreich anzutreffen, wo er sich auf die Pirsch auf Federwild spezialisiert hat. Als Begleithund ist er jedoch auch in anderen Ländern populär und beliebt. Eine konsequente Erziehung ist vonnöten, um dem Tier seine angeborene Schreckhaftigkeit abzutrainieren. Der Französische Spaniel gilt als sehr kinderlieber Hund und kann auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.