Grand Anglo-Français tricolore

Der Grand Anglo-Français tricolore wurde früher insbesondere bei der Jagd auf Hochwild eingesetzt. Heute fungiert er als Jagd- und Begleithund und zählt zu den am häufigsten gezüchteten Meutehunden in Frankreich. Seinen Ursprung findet dieser Hund in der Kreuzung von Poitevins und Foxhounds. Der Grand Anglo-Français tricolore wird bis zu 72 cm groß und bringt maximal 35.5 kg auf die Waage. Die Lebenserwartung dieser Hunde liegt bei etwa 10 bis 12 Jahren. Wie seine engen Verwandten, die Varietäten blanc et noir sowie blanc er orange, besitzt auch der tricolore mittellange, auf Augenhöhe angesetzte Hängeohren und ein kurzes Fell von harter Konsistenz. Das dreifarbige Haarkleid ist häufig mit einem schwarzen Mantel versehen, wahlweise auch mit weniger prominent hervortretenden schwarzen Flecken. Der Rassestandard toleriert ferner loh- oder kupferfarbene Abzeichen ohne Ruß.

Der Grand Anglo-Français tricolore: Arbeitsfreudiger Jagdhund

Der Grand Anglo-Français tricolore kann als ein recht pflegeleichter Hund eingestuft werden. Dennoch sollte er ausreichend Bewegung bekommen, zumal diese Hunde für Arbeit als solche eine große Wertschätzung haben und sich gerne betätigen. Die sehr intelligenten und ungemein ausdauernden Tiere jagen vor allem Hirsche, Wildschweine und Füchse. Dabei kommt ihnen insbesondere ihre sehr feine Nase zugute. Sie verfügen ferner über ein sehr soziales Wesen und kommen so auch mit anderen Hunden problemlos zurecht.