Grand Bleu de Gascogne

Schon im 14. Jahrhundert wurde der Grand Bleu de Gascogne als Meutehund bei der Jagd auf Bären, Wölfe oder Wildschweine verwendet. Heute wird er vor allem für die Jagd auf Hasen eingesetzt, wobei er sich auch als Spürhund betätigt und sowohl bei der Flinten- als auch der Hetzjagd zum Einsatz kommt. Der Grand Bleu de Gascogne ist eine der ältesten französischen Hunderassen und wird bis zu 72 cm groß und rund 35 kg schwer. Sein Fell ist ausgesprochen dicht und dabei sehr kurz und dick. Das Haarkleid ist gewöhnlich zur Vollständigkeit schwarz-weiß getüpfelt, wobei schwarze Platten mehr oder weniger ausgeprägt sein können. Seine augenscheinliche Eleganz wird durch sein geruhsames Temperament unterstrichen.

Der Grand Bleu de Gascogne: Heimatverbunden und geruhsam

Der Grand Bleu de Gascogne ist heute vor allen Dingen in seiner gleichnamigen Heimatregion verbreitet. Als Haushunde eignen sich die Tiere ebenfalls, sind sie doch leicht zu erziehen und gemeinhin eher unterwürfig als aufmüpfig. Darüber hinaus sind diese Hunde sehr kontaktfreudig und eignen sich sowohl für die Dressur als auch in der Funktion des Wachhundes. Sie sind ferner sehr aktiv, energiegeladen und benötigen eine moderate Fellpflege. Während der Jagd kommt dieser Gattung ihre weit entwickelte Ausdauer und ihr feiner Geruchsinn zugute.