Griffon Bruxellois

Der belgische Griffon Bruxellois errang schon vor 1900 ein hohes Maß an Popularität. So waren die Tiere beispielsweise im belgischen Königshaus bei Königin Marie-Henriette von Belgien sehr beliebt. Im Anschluss wurden viele dieser Hunde exportiert und so auch im Ausland immer bekannter. Der belgische Griffon Bruxellois wird um die 28 cm groß, knapp 6 kg schwer und maximal 15 Jahre alt. Sie verfügen über ein raues Haarkleid mit dichter Unterwolle. Dabei ist das Fell leicht gewellt, ohne jedoch ins Lockige überzugehen, sowie recht harsch. Es darf nur so lang sein, wie es die Silhouette des Griffon Bruxellois in ansprechender Form betont. In puncto Farbe dürfen die Tiere lediglich schwarz sein, wenngleich ein kleiner Anteil an Loh laut Rassestandard toleriert wird. Offiziell werden diese Hunde zur Familie der belgischen Zwerggriffons gezählt. Ein signifikanter Teil ihres Erbgutes entspringt dem Yorkshire Terrier, dem Affenpinscher, dem französischen Barbet sowie dem holländischen Smoushond.

Der Griffon Bruxellois: Menschlich im Gesicht

Der Griffon Bruxellois fungiert heute vornehmlich als Wach- und Begleithund. Die Tiere sind als sehr intelligent anzusehen und in ihren Wesenszügen als ausgeglichen zu beurteilen. Ihr Gesichtsausdruck ist auffallend menschlich. Ihrem Herrn gegenüber zeigen diese Hunde ein hohes Maß an Anhänglichkeit. Begriffe wie Angst und Aggressivität werden mit dieser Rasse nie in Verbindung gebracht.