Griffon Korthals

Obgleich der Griffon Korthals nicht allzu sehr verbreitet ist, wurde er als erster Jagdgebrauchshund in den USA anerkannt. Züchter war der Niederländer Eduard Korthals, der bei der Züchtung selbst vermutlich niederländische, belgische und englische Vorstehhunde mit dem deutschen Kurzhaar kreuzte. Der Griffon Korthals ist ein vielseitig einsetzbarer Vorstehhund, der auch in der Rolle des Schweißhundes Verwendung findet, wenn eine Nachsuche nach verletztem Wild von Nöten ist. Vertreter dieser Rasse sind mittelgroß und sehr belastbar. Bei einem langen und quadratischen Fang verfügen die Tiere über einen nicht allzu sehr in die Breite gezogenen Schädel. Das Haarkleid erinnert ein wenig an Wildschweinborsten, wird dabei nie lockig oder wollig, ebenso wenig wie die dichte Unterwolle. Eine stahlgraue Farbe mit kastanienfarbenen Flecken ist die typischste Fellfärbung, oftmals sind auch weiße Haare mit beigemischt. Weiß und Kastanienbrauen sowie Weiß und Orange sind ebenfalls zulässige Färbungen. Ihr Bart und Schnurrbart ist ausgesprochen üppig, wodurch diese Hunde einen sehr eigenen Ausdruck bekommen. Ausgewachsene Rüden werden um die 64 cm groß, 27 kg schwer und etwa 13 Jahre alt.

Der Griffon Korthals: Vielseitig in der Familie und bei der Jagd

Aus der Perspektive der Jäger handelt es sich beim Griffon Korthals um einen ungemein vielseitig einsetzbaren Hund. Bei der Jagd auf Füchse, Federwild oder Nagetiere kann er ohne Probleme verwendet werden. Ferner gilt diese Rasse als guter Begleit- und Familienhund, da die Tiere gewöhnlich sehr aufgeweckt, kinderlieb und frei vor Reizbarkeit agieren. Im Umgang mit anderen Hunden sollte jedoch beachtet werden, dass Rüden hin und wieder aggressiv werden können. Das üppige Fell bedarf außerdem einer regelmäßigen Pflege.