Griffon Nivernais

Im Jahr 1925 wurde der erste Club für den Griffon Nivernais gegründet. Zuvor wurden die Rassen Vendeen, Foxhound und Otterhound in die Art eingekreuzt, wodurch sie ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt. Die Hunde finden ihr Einsatzgebiet vornehmlich bei der Pirsch auf Wildschweine. Der französische Griffon Nivernais erreicht ein Stockmaß von bis zu 63 cm und bringt rund 26 kg auf die Waage. Der Körper ist von sehr robuster Natur und eignet sich daher eher für ausdauernde Tätigkeiten als für schnelle Arbeit. Das Haarkleid dieser Gattung ist struppig und lang. Es zeichnet sich aus farblicher Perspektive durch ein kräftiges Dunkel aus, wobei die Fellspitzen stets von dunklerer Natur sind als der rußige Fellansatz. Der muskulöse Körper der Tiere wird dabei komplett umhüllt. Charakteristisch für diese Hunde ist ihr Krausebart.

Der Griffon Nivernais: Übereifrig und konzentriert

Der Griffon Nivernais wird zumeist bei der Pirsch auf Wildschweine eingesetzt. Jägern ist sein dabei entstehender Übereifer bekannt. Dennoch gehen diese Hunde ihren Aufgaben mit Konzentration und Ruhe nach und können sowohl allein als auch in der Meute eingesetzt werden. Exemplare dieser Gattung sind ausgesprochen ausdauernd und nicht ängstlich. Der Griffon Nivernais kann auch als Familienhund gehalten werden, sollte jedoch aufgrund seines manchmal sturen Charakters früh erzogen werden.