Haldenstøver

Der Haldenstøver stammt aus Norwegen und blickt vermutlich auf eine gemeinsame Ursprungsgeschichte mit dem English Foxhound zurück. Seinen Namen verdankt er der südnorwegischen Kommune Halden, in der die Reinzucht dieser Tiere begann. 1950 erkannte die FCI diesen Hund als eigenständige Rasse an. Der Haldenstøver-Rüde wird um die 60 cm groß, während die Hündinnen ein Stockmaß von gut 58 cm erreichen. Die Idealgröße liegt laut Rassestandard bei etwa 54 cm. Ein Idealgewicht ist hingegen nicht festgelegt. Der Körperbau dieser Hunde ist rechteckig. Es handelt sich um sehr kräftige Tiere, die jedoch niemals schwerfällig erscheinen sollten. Ihr Haarkleid ist rau, sehr dicht und gerade. Zudem tragen sie eine dichte Unterwolle. Aus farblicher Perspektive sollten die Hunde weiß sein und über ein schwarzes Abzeichen verfügen. Sie tragen zudem lohfarbene Schattierungen am Rumpf und an den Läufen. Die Farbe schwarz sollte niemals die dominante Position einnehmen.

Der Haldenstøver: Übt seine Aufgaben mit Hingabe aus

Der Haldenstøver zählt zur Familie der Lauf- und Schweißhunde. Die Tiere werden als Jagd- und Begleithunde eingesetzt. Während der Pirsch sind diese Hunde dafür bekannt, dass sie ihren Aufgaben mit großer Passion nachgehen. Kurz vor seiner Anerkennung als offizielle Hunderasse stand der Haldenstøver kurz vor dem Aussterben. In langwieriger Zuchtarbeit konnte dieses Szenario verhindert werden. Heute treten diese Hunde wieder etwas häufiger auf.