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Bandscheibenvorfall beim Hund: Behandlung

Ein Bandscheibenvorfall beim Hund ist für den Vierbeiner oft mit starken Schmerzen oder sogar Lähmungen verbunden. Umso wichtiger ist eine schnelle und gute Behandlung. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig.

Bandscheibenvorfall beim Hund: Es muss keine OP sein – Bild: Shutterstock / Roger costa morera

Bandscheibenvorfall beim Hund: Es muss keine OP sein – Bild: Shutterstock / Roger costa morera

Von Schmerzen über Lähmungserscheinungen bis hin zur Inkontinenz: Ein Bandscheibenvorfall beim Hund kann, je nach Ausmaß und Lage des Vorfalls, viele verschiedene Symptome mit sich bringen. Und so vielfältig die Symptome, so vielfältig sind auch die Therapiemöglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Denn die Behandlung richtet sich nach der Schwere des Vorfalls sowie nach den Symptomen, die sich zeigen. Welche Behandlung für den Hund in Frage kommt, muss der Arzt im Einzelfall entscheiden.

Bandscheibenvorfall beim Hund: Welche Behandlung ist möglich?

Bei einem nicht so schweren Bandscheibenvorfall beim Hund gibt es durchaus die Möglichkeit, dass dieser konservativ behandelt werden kann, sprich: Dass keine Operation nötig ist. Zu einer konservativen Therapie können unter anderem Ruhe und Schonung, schmerzstillende Medikamente oder Physiotherapie gehören. Falls diese konservativen Therapien keine Besserung bringen oder falls ein schwerer Bandscheibenvorfall vorliegt, kann eine Operation die Erfolg versprechendere Option für den Hund sein.

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Wann ist eine OP sinnvoll?

Zu den Symptomen, die einen chirurgischen Eingriff sinnvoll machen können, gehören zum Beispiel starke oder anhaltende Schmerzen, Lähmungserscheinungen oder Inkontinenz. Im Anschluss an die Operation braucht der Hund eine Phase der Regeneration. Eine gute Behandlungsmöglichkeit kann in dieser Phase Physiotherapie sein, die zur Schmerzlinderung sowie zum Muskelaufbau und der Verbesserung der Beweglichkeit beitragen kann.

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