Hunderassen im Portrait

Husky: Gesundheit und Ernährung der Hunderasse

Der Siberian Husky ist ein überaus aktiver und robuster Hund. Er braucht viel Bewegung und verbraucht dabei entsprechend viel Energie; das sollten Sie bei der Gesundheit und Ernährung des Vierbeiners unbedingt beachten. Was Sie sonst noch tun können, damit es Ihrem Husky gut geht, lesen Sie hier.

Huskys brauchen viel Bewegung und gutes Futter, um gesund zu bleiben – Shutterstock / Todor N Nikolov

Huskys brauchen viel Bewegung und gutes Futter, um gesund zu bleiben – Shutterstock / Todor N Nikolov

Wind und Wetter machen dem Husky nichts aus. Sein dichter Pelz schützt ihn hervorragend vor Kälte im Winter und im Sommer nach dem Fellwechsel machen ihm auch höhere Temperaturen nicht mehr aus als anderen Hunderassen. Damit das auch so bleibt, empfiehlt es sich, die folgenden Tipps zur Ernährung und Gesundheit dieser besonderen Hunde zu beachten.

Besonderheiten bei der Ernährung des Huskys

Im Wesentlichen gilt für die Ernährung des Huskys das, was generell für die artgerechte Hundeernährung wichtig ist. Geben Sie ihm Fertigfutter, achten Sie darauf, dass "Alleinfuttermittel" auf der Verpackung steht und dass der Protein- und Fleischanteil möglichst hoch ist. Zucker und andere überflüssige Inhaltsstoffe haben im Fressnapf Ihres Vierbeiners hingegen gar nichts verloren. Sie können Ihren Husky außerdem barfen, wenn Sie daran denken, ihm Nährstoffe, die er nicht über reines Muskelfleisch aufnehmen kann, beizumengen. Sollten Sie Ihrem Hund hochwertiges Trockenfutter geben, muss er unbedingt immer einen gefüllten Wassernapf in seiner Nähe haben, damit kein Flüssigkeitsmangel entsteht.

Darüber hinaus brauchen Huskys normalerweise mehr Kalorien und Nährstoffe als andere, weniger bewegungsfreudige oder kleinere Hunderassen. Entscheiden Sie sich für Fertigfutter, sind Sorten für aktive Hunde optimal. Barfen Sie Ihren Husky, sollte er entsprechend größere Portionen erhalten als seine Artgenossen. Manche Huskys neigen dazu, alles zu fressen, was sie finden können. Auf diese Vierbeiner haben Sie am besten immer ein Auge, damit nichts Ungesundes oder Giftiges in ihren Magen gelangt. Erweist sich Ihr Hund als wählerisch mit dem Essen, versuchen Sie, etwas mehr Abwechslung auf den Speiseplan zu setzen.

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Gesundheit der Hunderasse: Gibt es typische Krankheiten?

Siberian Huskys gehören zum Glück zu den relativ gesunden, robusten Hunderassen. Typische Erbkrankheiten gibt es nur wenige und seriöse Hundezüchter achten darauf, dass es auch so bleibt. Dennoch lassen sich beim Husky gelegentlich Hüftdysplasien (HD) beobachten, für die viele große Hunde anfällig sind. Sie können die Gefahr für Hüftprobleme senken, indem Sie Ihrem Huskywelpen in der Wachstumsphase nicht zu kalorienreiches, zu nahrhaftes Futter geben, sondern sein Fressen an sein Alter anpassen. Ansonsten wächst er zu schnell und die Gelenke bleiben instabil. Außerdem sollten Sie Ihren heranwachsenden Junghund körperlich nicht überanstrengen. Treppensteigen muss er idealerweise nur selten und intensiver Hundesport ist erst dann ratsam, wenn er ausgewachsen ist.

Des Weiteren sind Huskys anfällig für einen angeborenen Zinkmangel, wobei die Aufnahme des Nährstoffs aus dem Futter über den Darm gestört ist. Symptome des Zinkmangels sind unter anderem Juckreiz und gerötete Haut, häufige Infekte und Pilzbefall an Ohren und Nasenrücken sowie starkes Haaren unabhängig vom Fellwechsel. Ist diese Erbkrankheit nur leicht ausgeprägt, genügen Nahrungsergänzungsmittel mit Zink als Ausgleich. Hilft das nicht, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber, damit Ihr Hund regelmäßig intravenös Zink zugeführt bekommt.

So bleibt Ihr Husky gesund: Tipps

Bewegung, Beschäftigung und das richtige Futter halten Ihren Husky lange Zeit gesund. Die Rasse ist sehr intelligent und liebt vor allem Schlittenhunde- und Zughundesport, da sie zu diesem Zweck gezüchtet wurde. Auch Radfahren funktioniert mit dieser Rasse in der Regel wunderbar, wie im folgenden Video zu sehen ist:

Wenn Sie mit Huskys Gassi gehen, sind ein Hundegeschirr und eine lange Schleppleine ideal, da sie aufgrund ihrer Energie oft schneller möchten als ihr Halter und dann an der Leine ziehen. Tragen sie dann ein Halsband und werden an einer kurzen Leine gehalten, entsteht Druck auf den Kehlkopf, was zu Entzündungen oder Verletzungen führen kann.

Huskys sind sehr gesellige Hunde, für ihr seelisches Wohlbefinden ist daher eine gute Bindung zu Ihnen als Halter sehr wichtig. Das allein genügt jedoch nicht, denn die Vierbeiner brauchen ihre Artgenossen zum Spielen. Andere, ähnlich aktive Hunde sind zwar möglich, doch am besten vertragen sie sich in der Regel mit weiteren Huskys.

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