Krankheitssymptome

Kreislaufkollaps beim Hund: Was tun bei einer Synkope?

Wenn Ihr Hund ganz plötzlich einen Kreislaufkollaps erleidet und das nur für wenige Sekunden, dann spricht man von einer Synkope. Was Symptome und Ursachen dafür sind und wie Sie handeln sollten, das erfahren Sie hier.

Wenn Ihr Hund einen Kreislaufkollaps erleidet, dann sollten Sie, einen Tierarzt aufsuchen – Bild: Shutterstock / Billion Photos

Wenn Ihr Hund einen Kreislaufkollaps erleidet, dann sollten Sie, einen Tierarzt aufsuchen – Bild: Shutterstock / Billion Photos

Ein Horrorszenario für jeden Hundebesitzer: Das eigene Tier ist zu Boden gekippt und reagiert nicht mehr. Aus vielen Gründen kann es zu Bewusstlosigkeit kommen. Eine Synkope, also ein Kreislaufkollaps beim Hund, ist einer davon.

Was ist eine Synkope?

Bei einer Synkope erleidet ein Hund urplötzlich und ohne jegliche Vorzeichen einen Ohnmachtsanfall. Das Merkwürdige daran: Die Bewusstlosigkeit infolge des Kreislaufkollapses dauert nur eine kurze Zeit an. Bereits nach nur wenigen Sekunden ist der Hund wieder auf den Beinen. Er ist wach und verhält sich normal – so als sei nichts gewesen.

Kreislaufkollaps beim Hund: Das passiert

Eine Synkope entsteht, wenn das Gehirn kurzzeitig nicht mehr mit ausreichend Blut und damit nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Der Hund reagiert dann mit einem Ohnmachtsanfall und fällt zur Seite, woraufhin das Blut das Gehirn wieder besser erreicht. Das Tier erlangt sein Bewusstsein daraufhin zurück. Aber wie kommt es eigentlich zu einem Kreislaufkollaps beim Hund?

Mögliche Ursachen einer Synkope

Die Gründe für einen Kreislaufkollaps beim Hund sind vielfältig. Eine Synkope ist aber grundsätzlich ein Symptom, also ein Hinweis auf eine andere Krankheit. Häufig liegen einer Synkope beim Hund Herz- und Gehirnerkrankungen zugrunde. Das können zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, Herzklappenerkrankungen, Gefäßverengungen oder aber auch ein Gehirntumor sein.

Es ist meist schwierig, eine Synkope von einem epileptischen Anfall zu unterscheiden. Beides ähnelt sich sehr. Entscheidend ist aber vor allem das Verhalten des Hundes während des Bewusstseinsverlusts.

Epileptischen Anfälle gehen fast immer mit Krämpfen einher. Der Vierbeiner rudert mit seinen Gliedmaßen, speichelt und zuckt heftig mit dem Kopf, wohingegen Hunde bei einer Synkope eher schlaff zusammensacken.

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Synkope beim Hund: Was tun?

Da ein Kreislaufkollaps beim Hund auf eine ernste Erkrankung hinweisen kann, sollten Sie nicht zögern, einen Tierarzt aufzusuchen, wenn Ihr Hund lediglich für wenige Sekunden einen Ohnmachtsanfall hat.

Der Tierarzt kann verschiedene Untersuchungen wie Bluttests, Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen durchführen, die Aufschluss über die Grunderkrankung geben können. Anschließend wird er mit einer entsprechenden Behandlung beginnen.

Kreislaufkollaps beim Hund: Wie wird er behandelt?

Eine Synkope wird nicht direkt behandelt. Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung. Während bei manchen Krankheiten, die einen Kreislaufkollaps verursachen können, Medikamente und gegebenenfalls eine Umstellung der Ernährung ausreichend sind, sind bei anderen Erkrankungen wie beispielsweise bei einem Gehirntumor durchaus auch Eingriffe erforderlich.

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