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Ultraschalluntersuchung beim Hund: Was auf Sie zukommt

Sie müssen mit dem Hund zur Ultraschalluntersuchung? Kein Problem, die Methode ist absolut harmlos und schadet Ihrem Vierbeiner nicht. Hier erfahren Sie, wie die Sonografie beim Hund genau abläuft und wie hoch die Kosten ausfallen können.

Eine Sonografie stellt keine Gefahr für den Hund dar – Shutterstock / Ermolaev Alexander

Eine Sonografie stellt keine Gefahr für den Hund dar – Shutterstock / Ermolaev Alexander

Eine Ultraschalluntersuchung beim Hund wird unter anderem zur Untersuchung von Organen wie Herz, Lunge, Leber oder Nieren eingesetzt. Die Methode verursacht absolut keine Schmerzen, wird jedoch von einigen Hunden als unangenehm empfunden.

Vor Ultraschalluntersuchung: Rasur für den Hund

Bei der Ultraschalluntersuchung fährt der Tierarzt mit dem Ultraschallkopf über die Stellen, die er bei Ihrem Hund untersuchen möchte. Die Ultraschallwellen durchleuchten den Hund und das Bild wird auf einem Monitor angezeigt. So sieht der Tierarzt, ob im Inneren Ihres Haustiers alles in Ordnung ist.

Damit das Verfahren funktioniert, muss der Schallkopf direkt auf der Haut anliegen. Dies bedeutet, dass ein Stück Fell für die Sonografie abrasiert oder geschoren werden muss. Bevor untersucht wird, trägt der Tierarzt ein Kontaktgel auf, damit keine Luft zwischen Schallkopf und Haut gelangen kann.

Tipp für die Vorbereitung: Gehen Sie mit Ihrem Hund vor der Untersuchung ausgiebig spazieren, sodass er sich erleichtern kann. Auch, wenn die Untersuchung nur wenige Minuten dauert, ist Ihre Fellnase mit Sicherheit entspannter, wenn sie nicht das Bedürfnis hat, ihr Bein zu heben.

Position während der Sonografie

Je nachdem, welche Regionen untersucht werden, muss Ihr Vierbeiner sitzen, liegen oder stehen.

• Bauchorgane: Hier ist meist eine Rücken- oder Seitenlage nötig

Herz: Die Untersuchung des Herzens geschieht meist im Stehen oder Sitzen

Nieren: Die Nieren werden in liegender Position untersucht

• Leber: Auch die Leberuntersuchung erfolgt in liegender Position

Kranker Hund: Hilft eine Ultraschalluntersuchung? Ansehen

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die schmerz- und risikofreie Prozedur der Ultraschalluntersuchung dauert normalerweise nicht länger als wenige Minuten, nervt den einen oder anderen Hund jedoch. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Behandlung einfach seltsam für den Vierbeiner ist. Eine Narkose ist trotzdem meist nicht erforderlich. Sie dürfen bei der Ultraschalluntersuchung in der Regel anwesend sein und können Ihren Hund beruhigen. Dies macht die Situation für ihn mit Sicherheit erträglicher.

Kosten für eine Ultraschalluntersuchung beim Hund

Die Kosten für eine Sonografie werden, in den meisten Fällen von der Hundekrankenversicherung übernommen, sofern Sie eine abgeschlossen haben. Ansonsten kostet die Ultraschalluntersuchung in der Regel um die 30 Euro, wobei die Kosten von Tierarztpraxis zu Tierarztpraxis unterschiedlich hoch ausfallen können. Ihr Tierarzt gibt Ihnen auf Nachfrage sicher gern Auskunft.

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