Krankheitssymptome

Warme, trockene Hundenase: Ist der Vierbeiner krank

Die Nase ist ein für den Hund äußerst wichtiges und leistungsfähiges Sinnesorgan. Eine warme, trockene Hundenase ist allerdings untypisch, da das Organ im gesunden Normalfall kalt und feucht ist. Wann eine trockene Nase beim Hund unproblematisch ist und wann es ein Indiz auf eine Krankheit ist, lesen Sie hier.

Wenn sie kühl und feucht ist, so wie diese Glanznase, ist alles in Ordnung – Shutterstock / Algirdas Mazeika

Wenn sie kühl und feucht ist, so wie diese Glanznase, ist alles in Ordnung – Shutterstock / Algirdas Mazeika

Das Sprichwort heißt: "Ist die Nase feucht, ist der Hund gesund" – und zum Teil stimmt dies auch. Doch keine Panik: Nicht immer ist Ihr Vierbeiner krank, sobald er einmal eine warme oder trockene Hundenase hat. Es kann viele unproblematische Gründe haben, warum die Nase einmal nicht kalt und feucht ist. Ein Auge sollten Sie jedoch auf jeden Fall drauf haben, da eben auch eine Erkrankung dahinterstecken kann.

Ursachen für eine trockene Hundenase bei gesunden Hunden

Die meisten Ursachen für eine trockene Hundenase sind ganz alltäglich, sodass es immer mal wieder vorkommen kann, dass Ihr Sofawolf hin und wieder keine feuchte, kalte Nase hat. So ist eine warme oder trockene Hundenase bei gesunden Hunden in der Regel kein Problem, wenn sie nur für einen kurzen Zeitraum, etwa ein paar Stunden, in diesem Zustand ist. Meist sind äußere Umstände beziehungsweise Umwelteinflüsse Schuld, darunter die folgenden:

• Trockene Raumluft (häufig im Winter der Fall)

• Hund liegt oder lag zu lange an einer Wärmequelle wie Heizung oder Kamin

• Körperliche Anstrengung – Hunde schwitzen unter anderem über die Nase, sodass diese je nach körperlicher Betätigung mal warm, mal kalt sein kann

Sonnenbrand

• Flüssigkeitsmangel (besonders im Sommer sollte auf das Trinkverhalten geachtet werden)

Nasenbluten beim Hund: Erste Hilfe Ansehen

Warme oder trockene Hundenase: Weitere Krankheitssymptome

Falls Sie die oben genannten Ursachen ausschließen können, kommen womöglich welche zum Tragen, die auf eine Erkrankung schließen lassen. So kann eine warme und trockene Hundenase auf Fieber hindeuten. Überprüfen Sie, ob Ihr Hund generell eine erhöhte Körpertemperatur hat. Auch andere Begleiterscheinungen wie Schwäche, anhaltende Müdigkeit, Orientierungsschwierigkeiten, Appetitlosigkeit oder Schmerzen deuten auf eine Erkrankung hin und machen einen Gang zum Veterinär notwendig.

Das Nasensekret gibt ebenfalls Aufschluss darüber, ob es Ihrem Hund gut geht: Bei gesunden Hunden ist es durchsichtig. Sollte Ihr Hund dickflüssiges, gelbes, grünes, schwarzes oder Blasen produzierendes Sekret haben, gehen Sie mit ihm zum Tierarzt. Auch dann, wenn Ihr Hund über mehrere Tage eine warme, trockene Nase hat, sonst aber keine anderen Symptome zeigt, gehen Sie am besten zum Tierarzt mit ihm. Hier noch einmal die Übersicht über häufige Symptome, die in Verbindung mit einer warmen oder trockenen Schnauze für eine Erkrankung stehen können:

• Fieber

• Schwäche und Müdigkeit

• Schmerzen

• Appetitlosigkeit

• Nicht-durchsichtiges Nasensekret

• Schäumendes Nasensekret

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