Parasiten

Würmer beim Hund: Was passiert bei einer Wurmkur?

Würmer beim Hund sollten unbedingt vom Tierarzt behandelt werden. Doch wie läuft die sogenannte Wurmkur überhaupt ab? Und wie gut stehen die Chancen, dass Ihr Hund anschließend auch wieder gesund wird? Hier erfahren Sie alles Wichtige über die Behandlung.

Wichtig bei Verdacht auf Wurmbefall des Hundes: Schnell zum Tierarzt gehen— Bild: Shutterstock / CREATISTA

Wichtig bei Verdacht auf Wurmbefall des Hundes: Schnell zum Tierarzt gehen— Bild: Shutterstock / CREATISTA

Die Ursachen für Würmer beim Hund können recht unterschiedlich sein. Sobald Sie erste Symptome feststellen, sollten Sie für eine eindeutige Diagnose möglichst bald den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen, ob es sich tatsächlich um einen Parasitenbefall handelt und eine Wurmkur notwendig ist, oder ob andere schwerwiegendere Krankheiten vorliegen.

Wie läuft eine Wurmkur ab?

Sind tatsächlich Würmer für die Beschwerden verantwortlich, wird Ihnen der Tierarzt ganz sicher eine Wurmkur empfehlen. Denn die Parasiten können nicht nur für das Tier selbst, sondern auch für den Menschen, vor allem für Kleinkinder, gefährlich sein. Bei der Entwurmung erhält Ihr Hund spezielle Medikamente, die dafür sorgen, dass die Parasiten absterben. Je nach Wesen und Gesundheitszustand des Vierbeiners verabreicht der Tierarzt das Medikament mit einer Spritze oder Sie geben es Ihrem Liebling in Tablettenform oder als Paste. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass Ihr Hund die Medikamente nicht wieder ausspuckt.

Die Behandlungsdauer kann von Medikament zu Medikament unterschiedlich sein. Die heutzutage erhältlichen Wurmkuren sind übrigens allesamt gut für Hunde verträglich und können bedenkenlos angewendet werden.

Manche Hunde mögen's am liebsten nass Ansehen

Prognose: Wird Ihr Hund wieder gesund?

Ob Ihr Hund nach der Wurmkur wieder gesund wird, hängt davon ab, in welcher Verfassung sich Ihr Hund befindet, ob der Parasitenbefall rechtzeitig bemerkt wurde und um welche Art von Würmern es sich handelt. Ist Ihr Vierbeiner grundsätzlich gesund, werden ihm die Parasiten kaum dauerhaft schaden. Übersehen Sie allerdings die Symptome, und der Wurmbefall führt zu Infektionen und Folgeerkrankungen wie einer Lungenentzündung, kann die Prognose auch schlechter ausfallen. Neben der Wurmkur wird Ihr Tierarzt dann weitere Behandlungsmaßnahmen ergreifen, damit es Ihrem Liebling bald besser geht.

Um Würmern beim Hund vorzubeugen, empfiehlt sich eine regelmäßige vorbeugende Wurmkur. Die Häufigkeit orientiert sich laut der Europäischen Vereinigung von Veterinärparasitologen (ESCCAP) am individuellen Infektionsrisiko des Hundes. Mindestens einmal im Jahr sollte die Wurmkur allerdings erfolgen. Fragen Sie den Tierarzt, wie häufig eine vorbeugende Behandlung bei Ihrem Hund sinnvoll ist.

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