Ernährungstipps

Hundefutter selber machen: Das ist wichtig

Egal, aus welchem Beweggrund Sie die Nahrung für Ihren Vierbeiner selbst zubereiten möchten: Wenn Sie Hundefutter selber machen wollen, sollten Sie ein paar wichtige Regeln und Tipps beachten. Denn nicht jedes Lebensmittel ist auch für Ihr Haustier gut verträglich.

Hundefutter selber machen: Die Vielfalt macht's – Bild: Shutterstock / Africa Studio

Hundefutter selber machen: Die Vielfalt macht's – Bild: Shutterstock / Africa Studio

Ihr Vierbeiner hat mit Futtermittelallergien zu kämpfen oder Sie möchten ihn mit Hundefutter ohne Tierversuche füttern? Ein guter Tipp: Hundefutter selber machen. Denn so können Sie selber bestimmen, was genau Ihr Haustier frisst – und in welchen Mengen. Minderwertiges Futter ist oft mit billigen Füllmaterialien vollgestopft, die keinerlei Nährwert für Ihren Hund bieten.

Welches Fleisch eignet sich für hausgemachtes Hundefutter?

Grundsätzlich können Sie alle Fleischsorten verwenden, wenn Sie Hundefutter selber machen. Auch Fisch ist sehr gesund für Hunde – vor allem wegen der gesunden Fettsäuren. Fleisch und Fisch sollten die Basis für Ihr selbstgemachtes Hundefutter darstellen. Vorsicht! Rohes Schweinefleisch ist für Hunde tabu, denn es kann den tödlichen Aujeszkyschen Virus enthalten. Wenn Sie es vorher gut durchgaren, ist es zwar kein Problem, aber wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sind Sie mit Rindfleisch, Lamm oder Geflügel besser beraten. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie Ihren Hund barfen, also mit rohen Zutaten füttern wollen.

Natürlich gehören aber auch noch andere gesunde Lebensmittel in das Futter: Eier sind gute Tipps als Proteinquelle, Obst und Gemüse – am besten kurz gekocht – liefern wichtige Vitamine und Ballaststoffe.

Hundefutter: 5 Inhaltsstoffe, die kein Hund braucht Ansehen

Tipps fürs selbstgemachte Hundefutter: Was darf rein, was nicht?

Wenn Sie also Hundefutter selber machen möchten, ist die Auswahl und richtige Mengenverteilung der Inhaltsstoffe das A und O. Hunde sind Allesfresser – das heißt, sie können fast alle Lebensmittel gut vertragen, die auch wir Menschen zu uns nehmen. Wichtig: Natürlich gibt es hier Ausnahmen. Daher sollten Sie Ihrem Vierbeiner nicht einfach Ihre Essensreste geben, sondern das Hundefutter extra kochen.

Kuhmilch ist für die Haustiere wegen der enthaltenen Laktose eher ungeeignet. Milchprodukte wie Quark, Hüttenkäse oder Joghurt vertragen Hunde in der Regel jedoch gut. Vorsicht bei Käse: Er enthält in der Regel viel zu viel Salz. Generell sind starke Gewürze nicht gut für Ihren Hund. Zucker sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden.

Vorsicht sollten Sie bei Nüssen walten lassen – sie sind oft unverträglich, teilweise sogar giftig. Erdnussbutter wird von den meisten Hunden zwar sehr genossen und wird häufig als Zutat genannt, wenn Sie Hundefutter selber machen wollen, ist aber ebenfalls oft zu salzig, sehr fettreich und nicht wenige Vierbeiner reagieren darauf allergisch. Gut verträglich sind für gewöhnlich die folgenden Obst- und Gemüsesorten:

● Karotten

● Fenchel

● Gekochte Kartoffeln

● Rote Beete

● Zucchini

● Äpfel

● Bananen

Achtung! Äpfel und Bananen enthalten Zucker und sollten nur selten in kleinen Portionen im Hundenapf landen.

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