Ernährungstipps

Ist Obst gesund für Hunde?

Obst kann in kleinen Mengen ein wenig Abwechslung auf den Hundespeiseplan bringen, und den Vierbeiner mit wichtigen Vitaminen versorgen. Aber welche Sorten eignen sich eigentlich für Hunde und worauf sollte bei der Fütterung geachtet werden?

Viele Hunde essen gerne Obst und Gemüse – Bild: Shutterstock / Vivienstock

Viele Hunde essen gerne Obst und Gemüse – Bild: Shutterstock / Vivienstock

Auch in freier Wildbahn würden Hunde bei der Jagd über das Fressen ihrer pflanzenfressenden Beutetiere kleine Mengen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Wer einen Vierbeiner zu Hause hat, der sich zwischendurch an den Äpfeln im Garten, oder einem heruntergefallenen Stück Banane erfreut, stellt sich wahrscheinlich zu Recht die Frage – ist das eigentlich gesund?

Obst für Hunde: Kein Muss, aber auch nicht schädlich

Der hohe Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen macht Obst in kleinen Mengen auch für Hunde zu einem gesunden Snack für zwischendurch. Obstsorten wie Banane werden von vielen Hundebesitzern auch als Beigabe für Schonkost geschätzt, wenn der Hund Durchfall hat.

Wer seinem Vierbeiner ab und zu mit einem Stück Obst eine Freude machen will, braucht sich also normalerweise keine Sorge um die Gesundheit seines Lieblings zu machen. Es auf den täglichen Speiseplan zu setzen, ist dagegen allein schon aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht ratsam.

Welche Früchte gelten als verträglich?

Nicht jeder Hund mag Obst – die Frage, ob er etwas zwischendurch darf, stellt sich also nur bei Vierbeinern, die es gerne annehmen. Bei den meisten Hunden sind Früchte wie Äpfel, Bananen, Erdbeeren, Pflaumen, Ananas, Mandarinen, Birnen, Wassermelone oder Feigen beliebt und gut verträglich. Sie können abgewaschen, in kleinen Portionen, ohne Kerne, und natürlich ungezuckert gefüttert werden. Obst in Bioqualität ist auch für Ihren treuen Freund eine gute Idee.

Vorsicht: Diese Obstsorten eignen sich nicht

Zu den Obstsorten, mit denen Sie Ihrem Vierbeiner, auch wenn er noch so gerne möchte, keinen Gefallen tun, gehören Trauben und Rosinen. Größere Mengen können zu Vergiftungserscheinungen und Nierenversagen führen.

Hundefutter ohne Tierversuche: Darauf sollten Sie achten Ansehen

Da jedes Tier anders ist, kann es auch sein, dass Ihr Hund eine bestimmte Sorte Obst nicht verträgt. Haben Sie diese Beobachtung gemacht, sollte die betreffende Frucht fortan nicht mehr, auch nicht ausnahmsweise, auf seinem Speiseplan stehen.

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