Ernährungstipps

Ist veganes Hundefutter gesund?

Einige Tierhalter, die sich fleischlos oder gänzlich ohne Tierprodukte ernähren, möchten diese Ernährungsweise auch an ihre Haustiere weitergeben. Veganes Hundefutter ist eine Möglichkeit – damit es aber auch gesund für den Vierbeiner bleibt, sind einige Tipps zu beachten.

Rein veganes Hundefutter oder doch lieber klassisch mit Fleisch? – Bild: Shutterstock / Robert Neumann

Rein veganes Hundefutter oder doch lieber klassisch mit Fleisch? – Bild: Shutterstock / Robert Neumann

Es gibt regelmäßig Debatten darüber, ob veganes Hundefutter eine gesündere Alternative für Vierbeiner ist oder sogar zu Mangelerscheinungen führt. Menschen, die sich selbst vegetarisch oder vegan ernähren, vertreten häufig die Meinung, dass eine fleischlose Ernährung auch für Hunde passend oder sogar gesund ist. Sie argumentieren, dass Hunde Allesfresser seien und daher auch auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten können.

Hundeernährung: Was ist gesund?

Hunde können zwar tatsächlich – im Gegensatz etwa zu Katzen – andere Nahrungsmittel als Fleisch verwerten. Man sollte ihre Bedürfnisse allerdings nicht mit denen eines Menschen gleichsetzen. Pflanzliche Lebensmittel beispielsweise gehören zum Speiseplan der Tiere, sie bieten aber oft nicht genug essenzielle Aminosäuren, die Hunde unbedingt brauchen. Viele Tierärzte empfehlen daher den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln, wenn Tierhalter rein veganes Hundefutter servieren.

Veganes Hundefutter: Mögliche Gründe

Ideal wäre eine ausgewogene Verteilung aus Gemüse, Kohlenhydraten und Fleisch oder Fisch. Fertiges Hundefutter liefert diese Mischung in manchen Fällen. Viele Tierhalter vermeiden es aber, weil ihnen wichtig ist, dass das Hundefutter ohne Tierversuche produziert wurde, und ziehen eine vegane Ernährungsweise vor.

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Mangelernährungen durch veganes Hundefutter vermeiden

Das heißt allerdings auch nicht, dass eine Hundeernährung ohne tierische Produkte automatisch ungesund für das Tier ist oder es krank macht. Sie ist nur sehr aufwendig und birgt einige Risiken. Wer seinem Haustier aus ethischen Gründen nur veganes Hundefutter geben möchte, muss also auf vieles achten.

Am besten sprechen Sie sich mit Ihrem Tierarzt ab, wenn Sie erwägen, das Futter für Ihren Hund umzustellen. Er kann Ihnen individuell sagen, was Ihr Vierbeiner braucht – und in welcher Menge. Wichtig ist auch, dass vegan ernährte Hunde regelmäßig durchgecheckt werden, um Mangelerscheinungen durch beispielsweise zu wenig Proteine zu vermeiden.

Sonderfall: Trächtige und saugende Hündinnen

Grundsätzlich können gesunde Vierbeiner auch veganes Hundefutter zu sich nehmen – sofern der Nährstoffbedarf abgedeckt ist. Eine Ausnahme bilden jedoch trächtige und säugende Hündinnen sowie Welpen. Sie stellen besondere Ansprüche an die Ernährung. Die sollte vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel sehr reichhaltig sein. Viele Hundezüchter füttern ihre Tiere daher mit Rindfleisch.

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Ist veganes Hundefutter gesund?: Alle Kommentare

  • 2014-11-01 10:11:24
    Müller Thomas: Hunde und Katzen vegan zu ernähren, ist Tierquälerei.
  • 2014-08-28 15:23:12
    : Absolut KEIN Schwachsinn. Da mein Hund eine Allergie gegen fast alle gängigen Fleischsorten und gegen Weizen hat, habe ich viel ausprobiert, BARF, exotisches Futter Nass und Trocken, etc. Letztlich hat mich aber der Tierarut auf vegetarisches Hundefutter aufmerksam gemacht. Ich fütter nun das hier [Link wurde entfernt] und seid der Zeit geht es meinem Anton wieder blendend. Und nein, ich selber ernähre mich nicht vegetarisch, sondern ganz normal. Aber die Art Vorurteile kenne ich. Wenn man sich mal ein bißchen mit der Thematik beschäftigt, weiß man dass der Hund kein reiner Carnivore ist. MfG Christian Becker
  • 2014-04-29 00:26:42
    Frizzy Izzie: Absoluter schwachsinn! ich selbst ernähre mich seit 13 jahren fleischlos! 10 Jahre davon vegetarisch und weitere 3 Jahre vegan, aber deshalb würde ich meinem Hund niemals eine vegane Ernährung aufzwingen! ich mach das aus freien Stücken, aber mein hund doch nicht
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