Ernährungstipps

Vorteile von Trockenfutter: Darum ist es gut für den Hund

Nass- oder Trockenfutter, Essensreste verfüttern, Barfen oder selbst kochen? Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, seinen Hund zu ernähren. Doch nicht alle Methoden sind gleich gut und gewährleisten eine ausgewogene Ernährung des vierbeinigen Freunds. Erfahren Sie hier, welche Vorteile Trockenfutter für Hunde bieten kann.

Trockenfutter hat sowohl für den Hund als auch für den Hundehalter Vorteile – Foto: Shutterstock / Scorpp

Trockenfutter hat sowohl für den Hund als auch für den Hundehalter Vorteile – Foto: Shutterstock / Scorpp

Unter Hundefreunden herrscht Uneinigkeit darüber, welche Ernährung für die Tiere am besten ist. Trockenfutter steht hierbei besonders häufig in der Kritik, da minderwertige Produkte zu viele billige Füllstoffe enthalten, die Ihr Hund nicht verwerten kann, und mit umstrittenen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffen versetzt werden. Gutes Trockenfutter für Hunde hingegen kann tatsächlich seine Vorteile haben.

Vorteile von Trockenfutter für den Hund

Trockenfutter weist im Gegensatz zu Nassfutter einen geringeren Feuchtigkeitsanteil auf, und zwar bis zu zehn Prozent. Nassfutter kommt auf einen Wasseranteil von bis zu 70 Prozent. Der geringere Feuchtigkeitsgehalt des Trockenfutters hat zur Folge, dass Hunde hiervon eine kleinere Menge benötigen, um denselben Energiebedarf wie mit einer größeren Portion Nassfutter zu decken. Doch Vorsicht! Diese Vorteile kommen nur zum Tragen, wenn Ihr Hund ausreichend Wasser trinkt – der Flüssigkeitsbedarf ist durch den stark reduzierten Feuchtigkeitsanteil im Futter stark erhöht. Gleicht Ihr Vierbeiner das nicht aus, kann es langfristig zu Nierenproblemen, Blasensteinen und Verstopfung führen. Frisst er außerdem größere Portionen, als es für seinen Energiebedarf nötig ist, ist Übergewicht die Folge.

Uneinig sind sich Experten darüber, ob Trockenfutter gut oder schlecht für die Zähne ist. Die einen behaupten, dass die Pellets durch ihre harte Konsistenz Zahnbeläge beim Kauen abreiben und die Speichelproduktion anregen, und auf diese Weise Zahnstein und Parodontitis vorbeugen können. Die anderen argumentieren, dass beim Zerkauen des Trockenfutters ein klebriger Brei entsteht, der sich auf den Zähnen festsetzt und die Zahnsteinbildung sogar noch begünstigt. Letztere raten häufig zum Barfen als zahnfreundliche Ernährungsform.

Trockenfutter oder Nassfutter für Hunde: Was ist besser? Ansehen

Es kommt wohl auch hier darauf an, ob es sich um gutes Trockenfutter für Hunde handelt oder nicht. Ein hoher Getreideanteil und schlimmstenfalls Zuckerzusatz (oder Melasse, Zuckerrübenschnitzel, Glukosesirup und andere versteckte Süßungsmittel) sind schlecht für die Zähne. Enthält das Futter viel hochwertiges Fleisch und keine überflüssigen Füll- und Zusatzstoffe, schadet es den Zähnen nicht. Mehr Tipps dazu finden Sie in unserem Ratgeber "Hundefutter: 5 Inhaltsstoffe, die kein Hund braucht".

Vorteile von Trockenfutter für den Hundebesitzer

Sie als Hundebesitzer können unter anderem davon profitieren, dass sich Trockenfutter einfacher lagern lässt als Nassfutter. Besonders auf Reisen kann dies von Vorteil sein. Zudem ist das Trockenfutter aufgrund des niedrigeren Wasseranteils länger haltbar, sodass Sie länger im Voraus Vorräte anlegen können. Darüber hinaus ist Trockenfutter auf lange Sicht betrachtet oft günstiger als Nassfutter.

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Vorteile von Trockenfutter: Darum ist es gut für den Hund:

  • 2016-02-10 17:31:05
    Jacqueline Grosse: Ich kann mich Billa Blume s Kommentar nur anschließen und würde nie wieder Trockenfutter oder Dose füttern. Meine Hunde erfreuen sich bester Gesundheit weder zu dick noch zu dünn Welpe wächst natürlich und nicht zu schnell und es ist sogar preiswerter als ein hochwertiges Trocken oder Dosenfutter.
  • 2014-09-14 21:07:05
    Isabelle Fronte: Welches Trockenfutter für eure Hunde gut ist müsst ihr eigentlich selbst entscheiden. Jeder Hund mag eine andere Sorte. Mein Hund bekommt nun gar kein Trockenfutter mehr. Ich bin vor mehreren Monaten auf das Barfen umgestiegen. Und mein Hund kommt damit sehr gut zurecht.
  • 2013-11-06 23:23:28
    Laura Gartner: Es klapt nicht direkt bei jedem Hund die Umstellung aufs barfen. Gerade auch, da die Tiere an Trockenfutter gewöhnt sind macht es die ganze Sache noch schwieriger.
  • 2013-11-05 07:19:42
    Sarah Koch: Johanna da habe ich doch direkt mal eine Frage. Wie lief denn die Umstellung auf Barf? Kann dein Hund komplett auf Trockenfutter verzichten? Und wie lange dauert denn die Zubereitung der Speisen so in etwa?
  • 2013-11-04 07:38:29
    Johanna Wechsler: Ich bin jetzt komplett von Trockenfutter weg. Ich habe die Entscheidung getreoffen, mit dem barfen zu beginnen. Meinem Hund geht es seitdem viel besser. Er wirkt fitter und es schmeckt ihm unheimlich gut. Natürlich ist es mehr Arbeit. Das stimmt schon, aber für meinen Hund mache ich das doch gern.
  • 2013-11-04 00:04:35
    Nadine Lau: Ich gebe meiner Katze ohne bedenken Trockenfutter. Warum auch nicht. Das Tier braucht doch auch mal Abwechslung in seiner Ernährung.
  • 2013-10-29 22:43:51
    Laura Gartner: Genau so sehe ich das auch Sarah. Wenn mein Hund sein Trockenfutter nicht bekommt lässt er mich das merken. Warum sollte man seinem Tier das vorenthalten, was es so gerne mag.
  • 2013-10-21 22:24:47
    Sarah Koch: Also ich finde Trockenfutter jetzt auch nicht so toll aber mein Hund mag es nun mal unheimlich gern. Natürlich versuche ich ihm vorwiegend nur Nassfutter zu geben aber trotzdem mag er auch sein anderes Fressen. Und ich sehe es nicht ein, meinem Hund sein Futter vorzuenthalten.
  • 2013-08-27 17:43:43
    Nicole Gerste: Ich füttere meinen Hund regelmäßig mit Trockenfutter. Und ich denke, die Abwechslung tut ihm auch gut. Sowieso halte ich sehr viel von vielfältiger Nahrung. Und wie ja auch im Artikel steht, ist Trockenfutter gut für die Zähne der Hunde. Und das macht sich auch wirklich bemerkbar. Ich würde jedem raten, Trockenfutter an seinen Hund zu füttern.
  • 2013-08-27 16:00:08
    Ursula Schweizer: Ich gebe meinem Hund gar kein Trockenfutter, da ich komplett auf Barf zurückgegriffen habe. Diese Methode finde ich um einiges besser und ich meine, dass es meinem Hund auch gut tut. Seitdem hat er viel weniger Magenprobleme :)
  • 2013-08-25 23:01:19
    Laura Gartner: Immer diese ewigen Diskussionen rund um das Thema Futter. Jeder sollte für sich selbst entscheiden welches Futter richtig ist. Vor allem sollte es dem Hund gut tun und schmecken. Ich denke nicht, dass ein wenig Trockenfutter dem Hund schadet. Ganz im Gegenteil. Ich bin eh stark dagegen, immer nur Nassfutter oder sogar rohes Fleisch zu verbabreichen. Das kann nämlich auch nicht so ganz gesund sein.
  • 2013-08-20 11:30:20
    Simone Thalberg: Also ich kann meinem Hund gar nicht nur Nassfutter geben. Das verträgt sein Magen nämlich nicht. Und ich habe vorher auch noch nei gehört, dass Trockenfütter für den Hund schlecht sein soll.
  • 2013-08-01 19:52:07
    Melinda Kruppe: Ich gebe meinem Hund regelmäßig Trockenfutter. Ich finde einfach auch, dass es mal eine gute Alternative zum Nassfutter ist. Auf die Preise achte ich beim Futter eher nicht. Ich möchte das mein Hund ein Qualitätsprodukt ist und nicht irgendwelches zusammengemischten Kram.
  • 2013-07-31 12:46:41
    Johanna Wechsler: Ich füttere vorwiegend Nassfutter an meinen Hund aber manchmal bekommt mein Hund auch Trockenfutter. Das sich das futter einfach lagern lässt stimmt wohl, aber ich finde, dass Nassfutter einfach gesünder ist.
  • 2013-05-23 12:40:19
    Billa Blume: „Trockenfutter weist im Gegensatz zum Nassfutter einen geringeren Feuchtigkeitsanteil von etwa zehn Prozent auf“. ...was allein ein Argument GEGEN Trockenfutter ist, da Feuchtigkeit, sprich Wasser, lebensnotwendig ist - und Hunde, eben durch gelobtes Trockenfutter viel zu wenig Wasser zu sich nehmen! Man denke z.B. an die zunehmenden Nierenerkrankungen!....“Nassfutter, das zudem überwiegend aus tierischen Proteinen besteht“,.....definitiv falsch!! bis vor kurzem bestand auch Dosenfutter bis hin zu 80% aus Getreide, mittlerweile sind die Zusammensetzungen -Anteil Fleisch/Getreide etc.- sehr sehr unterschiedlich!....“kommt auf einen Wasseranteil von bis zu 70 Prozent“. .....das bedeutet zwar "teures" Wasser, aber der Hund trocknet zumindest nicht dabei aus!....“Der geringere Feuchtigkeitsgehalt des Trockenfutters hat zur Folge, dass Hunde hiervon eine kleinere Menge benötigen, um denselben Energiebedarf wie mit einer größeren Portion Nassfutter zu decken“. ....zum einen sagt die Menge eines Futters an sich noch nichts über den Energiegehalt aus, zum anderen ist es zu schade, dass Hunde nicht sagen können, was sie von einer Handvoll trockener Brocken täglich -oft lebenslang- halten!!....“Durch die kleinere Menge Nahrung wird das Verdauungssystem des Hundes weniger belastet“. ....auch das stimmt nur bedingt, es ist nicht allein die Menge, sondern die Verdaulichkeit, auf die es ankommt!...“Sollte Ihr Vierbeiner eine sensible Verdauung haben, könnte der Umstieg auf Trockenfutter eine Entlastung bringen.“ ....bei einer "sensiblen" Verdauung sollte man sich, respektive einen guten Tierarzt fragen, warum das so ist!!...“Darüber hinaus ist Trockenfutter besser für die Zähne und das Zahnfleisch des Tieres, da es zur Zahnreinigung beitragen kann und weniger Beläge verursacht als die nasse Variante“....Getreidelastiges Futter verursacht Zahnbelag, unabhängig ob trocken oder nass, plus Zucker, Karamell etc., das eigentlich nichts im Hundefutter verloren haben sollte!!.... „Diese Vorteile von Trockenfutter machen sich natürlich nur bemerkbar, wenn Sie in qualitativ hochwertige Produkte investieren. Ein gutes Futter sollte keine künstlichen Farb- und Duftstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe enthalten“....es sollte auch keine "natürlichen" Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe etc. enthalten, aber wie bitte soll das gehen? Es liegt doch in der Natur der Sache, dass es haltbar gemacht werden MUSS!!....“Achten Sie zudem auf einen möglichst hohen Proteingehalt und vergleichen Sie die Nährwertangaben auf den Packungen“. .....ein hoher Proteingehalt sagt rein gar nichts über die Qualität eines Futter aus, es kommt auf die Herkunft (tierisch/pflanzlich) und die Qualität der verarbeiteten Rohstoffe an!!...“Wenn die Angaben eine größere Menge Futter empfehlen, dann ist es nicht unbedingt das günstigste Produkt, selbst wenn es am wenigsten kostet. Vorteile von Trockenfutter für den Hundebesitzer Sie als Hundebesitzer können unter anderem davon profitieren, dass sich Trockenfutter einfacher lagern lässt als Nassfutter. Besonders auf Reisen kann dies von Vorteil sein.“ ....die letzten drei Sätze sind die einzigen dieses Artikels, die tatsächlich stimmen...“Zudem ist das Trockenfutter aufgrund des niedrigeren Wasseranteils länger haltbar, sodass Sie sich länger im Voraus eindecken können“. ....wieder ein kaum haltbares Pseudoargument, da über die "Fach"geschäfte hinaus quasi in jedem Lebensmittelgeschäft Industriefutter erhältlich ist..“Nicht zuletzt überzeugt es viele Hundebesitzer mit seinem günstigeren Preis“....auch das stimmt einfach nicht!!! Es ist überhaupt kein Problem, für ein "hochwertiges" Trockenfutter weitaus mehr Geld auszugeben, als für frisches Fleisch in Lebensmittelqualität (natürlich im Verhältnis zum täglichen Verbrauch!)... Schade, dass auch bei diesem unsäglichen Artikel nicht zu erkennen ist, wer ihn verfasst hat. Die Medien sind "voll" von diesen unhaltbaren Allgemeinplätzen und dieser Art von Meinungsmache und Beeinflussung der Tierhalter. Noch immer sind es nur wenige Hundehalter, die sich mit den Bedarfswerten wirklich auskennen, sodass sie die Angebote überhaupt im Vorfeld VERGLEICHEN könnten, zum einen. Zum anderen werden sie durch die Angebotsvielfalt regelrecht erschlagen und könnten sich problemlos tagelang mit Nährwerttabellen und einfachem Dreisatz durch Fachgeschäfte kämpfen. Es ist mehr als nur schade, dass sich kaum ein Portal traut, auch nur einmal die Frage zu stellen, WARUM „große“ Hunde eine nur noch geringe Lebenserwartung haben, WARUM 3 von 4 Hunden über 5 Jahren SO schlechte Zähne haben (dass man ihnen die Zähne putzen soll ist der blanke Irrwitz – denkt denn niemand mehr nach??), WARUM immer mehr Hunde an Krebs und Nierenversagen sterben, WARUM nur 70 von 11823 praktizierenden Tierärzten (BTK2011) Fachärzte für Diätetik sind, sich also nicht einmal ein Prozent der Ärzte mit einer der Grundvoraussetzungen von Tiergesundheit befassen, WARUM in der Regel nur Symptome bekämpft werden, statt Ursachen zu erforschen und zu beseitigen, WARUM wohl Tierhalter nahezu permanent und überall fehlinformiert werden!? Ich erwarte nicht, dass dieser Kommentar freigeschaltet wird, aber vielleicht kann ich dazu beitragen, dass sich ihre Redaktion doch einmal überlegt, WARUM sie sich zum Sprachrohr der Futtermittelindustrie macht? Ellen Schneider
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