Hunderassen im Portrait

English Pointer: Besonderes bei der Erziehung

Es gibt leichte und schwierige Aspekte in der Erziehung eines English Pointers, die vor allem mit seiner Haltung zusammenhängen. Warum es meist nur unter bestimmten Bedingungen gelingt, diesen Hund gut zu erziehen, lesen Sie im Folgenden.

Als Jagdhund ist der English Pointer nicht ganz einfach zu erziehen – Bild: Shutterstock / Jeffrey B. Banke

Als Jagdhund ist der English Pointer nicht ganz einfach zu erziehen – Bild: Shutterstock / Jeffrey B. Banke

Wie mit jedem anderen Hund sollte auch die Hundeerziehung mit dem English Pointer früh angegangen werden, nämlich, während der Hund sich noch im Welpenalter befindet. Konsequentes Training und eine einwandfreie Sozialisierung sind die Grundbedingungen dafür, dass der Vierbeiner aus Großbritannien ein verlässlicher, liebevoller Begleiter wird – in den Händen eines Jägers wird er sich das gewünschte Verhalten schnell antrainieren.

Voraussetzungen für die gute Erziehung des English Pointers

Grundsätzlich steht der guten Erziehung dieses Vierbeiners nichts im Wege. Er ist kooperativ, klug und hängt sehr an seinem Besitzer. Ihn als einen guten Jagdhund zu trainieren, ist deswegen einfach. Ihn dagegen als verlässlichen Stadt- oder Familienhund zu erziehen, ist etwas für Profis. Die Sensibilität des Hundes erfordert den richtigen Ton: Will er sich aufgrund seines Jagdtriebes eigenständig machen, sind Strenge und Härte nicht der richtige Weg, um ihn zu erreichen. Trotzdem muss sein Besitzer sehr konsequent mit ihm sein und damit rechnen, dass sich der Jagdtrieb des Hundes ein Leben lang nicht abstellen, sondern höchstens kanalisieren lassen wird. Dafür muss der Hund fachgerecht und abwechslungsreich beschäftigt werden und eine Ersatzaufgabe bekommen.

Mögliche Schwierigkeiten mit diesem Hund

Die Zusammenarbeit mit einem guten Hundetrainer ist auch für erfahrene Hundebesitzer meist eine gute Idee, allein schon, um dem Jagdhund wirklich gerecht zu werden. Seine Sensibilität und die überdurchschnittlich stark ausgeprägte Aufmerksamkeit sind Gründe dafür, dass der britische Vorstehhund auch auf Umweltreize stärker reagieren kann, bei denen andere Hunde gelassen bleiben. Nervöses Verhalten, bellen, und eventuell auch Abweichungen von seiner guten Hundeerziehung sind möglich, wenn zu viele Reize auf ihn einprasseln und ihn verunsichern.

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