Trainingsmethoden

Fahrradfahren mit Hund: Worauf Sie achten müssen

Das Fahrradfahren mit Hund hält auf Dauer Herrchen, Frauchen und auch Bello fit. Doch Vorsicht: Wer nicht vorher einige Tipps beachtet, kommt schnell mit Schürfwunden, dafür aber ohne Hund nach Hause.

Fahrradfahren mit Hund: Worauf Sie achten müssen – Foto: Shutterstock / gorillaimages

Fahrradfahren mit Hund: Worauf Sie achten müssen – Foto: Shutterstock / gorillaimages

Fahrradfahren macht besonders viel Spaß, wenn Sie den geliebten Vierbeiner mitnehmen können. Allerdings sind nicht alle Hunde gleichermaßen für eine gemeinsame Radtour geeignet. Damit alles glatt geht und Sie beide beim Radfahren Spaß haben, helfen Ihnen die folgenden Hinweise.

Voraussetzungen für das Fahrradfahren mit dem Hund

Ihr bester Freund sollte ausgewachsen und gesund sein, bevor Sie mit ihm an der Leine Fahrrad fahren. Erst ab dem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren ist das Knochengerüst ausgebildet und gehärtet. Vorher kann es zu Gelenkproblemen oder Verletzungen kommen, wenn Ihr Vierbeiner sich in der Wachstumsphase körperlich überanstrengt.

Zu große oder zu kleine Hunde sollten auf das Nebenherlaufen beim Radfahren lieber ganz verzichten, da auch für sie die körperliche Anstrengung zu hoch wäre. Kranke, alte Vierbeiner oder Hunde mit Gelenkproblemen sind ebenfalls keine geeigneten Begleiter beim Radeln.

Fahrradfahren mit dem Hund: Die richtige Ausstattung Ansehen

Tipps zum gemeinsamen Radfahren mit Hund

Wichtig ist, dass Sie es beim Fahrradfahren mit Hund nicht zu schnell angehen lassen. Vierbeiner überschätzen sich gern und überanstrengen sich leicht, wenn die Fahrt zu schnell wird. Auch Ihr bester Freund muss seine Kondition erst mit regelmäßigem Training aufbauen. Zu Beginn sollten Sie also nicht einfach drauflos radeln, sondern erst einmal den Hund an das Fahrrad gewöhnen.

Ein Tipp: Nehmen Sie das Rad ein paar Mal beim täglichen Gassigehen mit und schieben es nebenher. Ab und an können Sie sich draufsetzen und sich ein paar Meter rollen lassen. Auch wenn das mühsam ist - nur so gewöhnt sich Ihr vierbeiniger Geselle an das Rad und seine Geräusche und kann bei regelmäßiger Übung bald stolz neben Ihnen herlaufen.

Wählen Sie für Ihre Probe-Routen außerdem einen ruhigen Platz, damit der Straßenverkehr nicht ablenkt oder Sie beide gar gefährdet. Am sichersten läuft Ihr Vierbeiner übrigens rechts neben dem Rad. Da ist er am besten geschützt. Sollten Sie eine Situation dennoch einmal nicht überblicken, steigen Sie unbedingt ab und gehen zu Fuß weiter.

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