Tiere und Menschen

4 goldene Regeln für eine tolle Mensch-Hund-Freundschaft

Hunde sind weder Spielzeuge noch Kuscheltiere. Wenn Sie das berücksichtigen, haben Sie bereits den Grundstein für eine harmonische Mensch-Hund-Freundschaft gelegt. Mit einer liebevollen, aber konsequenten Hundeerziehung zeigen Sie Ihrem Vierbeiner zudem, dass Sie ein verlässlicher Partner sind. So lernt Ihr Hund, dass er Ihnen vertrauen kann.

Vertrauen ist wichtig in der Mensch-Hund-Freundschaft – Shutterstock / Nina Buday

Vertrauen ist wichtig in der Mensch-Hund-Freundschaft – Shutterstock / Nina Buday

Für eine wunderbare Mensch-Hund-Freundschaft ist es hilfreich, wenn Sie sich ab und zu in Ihren Vierbeiner hineinversetzen. Auf diese Weise können Sie besser verstehen, wie Ihr eigenes Verhalten bei ihm ankommt.

1. Hunde richtig verstehen

Ein Hund nimmt seine Umwelt ganz anders wahr als ein Mensch. Während Menschen sich vor allem auf ihren Sehsinn verlassen, sind bei Hunden Geruchssinn, Gehör und Tastsinn feiner ausgeprägt. Außerdem kommuniziert ein Hund anders als ein Mensch – er konzentriert sich vor allem auf die Körpersprache. Für die Hundeerziehung ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Hund nicht mit unklaren Signalen verwirren.

Wählen Sie eine Reihe eindeutiger Grundkommandos, die Sie Ihrem Hund von klein auf beibringen und haben Sie dabei Geduld. Die Mensch-Hund-Freundschaft könnte Risse bekommen, wenn Ihr Vierbeiner nicht begreift, was Sie von ihm wollen, und Sie ihn für dieses Unverständnis womöglich auch noch dafür bestrafen oder anschreien.

2. Vertrauen zwischen Mensch und Hund

Gelingt es Ihnen, die Ruhe zu bewahren, fasst der Hund Vertrauen zu Ihnen. Er weiß, dass er sich jederzeit auf Sie verlassen kann und dass er bei Ihnen Sicherheit und Geborgenheit findet. Da unterscheidet sich die Freundschaft zwischen Mensch und Hund im Grunde genommen kaum von der Freundschaft zwischen zwei Menschen. Bleiben Sie also stets klar, eindeutig und konsequent – aber fair. Der Vierbeiner hört in der Regel automatisch auf Sie, wenn er Ihnen vertraut. Schließlich zweifelt er dann nicht daran, dass Sie wissen, was gut für ihn ist.

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3. Freundschaft braucht Respekt

Genauso wichtig wie Verständnis und Vertrauen ist Respekt in der Mensch-Hund-Freundschaft. Diese drei Dinge greifen ineinander über; Respekt setzt Verständnis voraus und erzeugt Vertrauen. Überrumpeln Sie Ihren Hund niemals mit Ihrer Zuneigung und zwingen Sie ihn nicht zu kuscheln oder zu spielen, wenn er gerade nicht will. Das Verhalten des Hundes verrät Ihnen, ob er gerade in Schmuse- und Spiellaune ist – oder eben nicht. Macht er ein Nickerchen oder ist gerade mit etwas beschäftigt, lassen Sie ihn in Ruhe. Er kommt wieder auf Sie zu, wenn er möchte.

Für Menschen ist es nicht immer nachvollziehbar, was das Interesse von Hunden weckt. Vielleicht hat er gerade einen spannenden Geruch entdeckt, den er erforschen möchte. Lassen Sie Ihren Hund auch mal Hund sein. Wenn Sie Kinder haben, ist es besonders wichtig, ihnen diese Regel beizubringen. Denn die Kleinen müssen erst noch lernen, dass der freundliche Wuschel ein Lebewesen ist und weder ein Spielzeug noch ein Kuscheltier. Erklären Sie das Ihren Kindern jedoch liebevoll und eindeutig, lernen die Kleinen eine Lektion fürs Leben in Sachen Empathie, Mitgefühl und Freundschaft.

4. Gemeinsame Unternehmungen

Zu guter Letzt darf auch der Spaß zwischen Mensch und Hund nicht zu kurz kommen. Gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse stärken die Freundschaft. Sorgen Sie für ausgedehnte, spannende Spaziergänge und wählen Sie ab und zu auch mal eine andere Route. Auf dem Hundespielplatz lernt Ihr Vierbeiner außerdem Artgenossen kennen und beim Spiel mit Herrchen oder Frauchen lässt sich die Beziehung stärken.

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