Fellpflege

4 Tipps zur richtigen Fellpflege: Wellness für den Hund

Regelmäßige Fellpflege ist für Ihren Hund nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig. Wird die Pflege des Hundefells vernachlässigt, kann es verfilzen, sodass die Haut darunter nicht mehr gut atmen kann. Ekzeme und Hautentzündungen sind die Folge, die für Ihren Vierbeiner sehr schmerzhaft sind. Zudem fängt ungepflegtes Hundefell an, übel zu riechen.

Eine regelmäßige Fellpflege stärkt das Wohlbefinden Ihres Hundes – Shutterstock / Monika Wisniewska

Eine regelmäßige Fellpflege stärkt das Wohlbefinden Ihres Hundes – Shutterstock / Monika Wisniewska

Trotzdem sollten Sie die Fellpflege für Ihren Hund nicht als lästige Pflicht ansehen, sondern daraus ein kleines Wellnessritual für sich und Ihr Haustier machen. Wenn Ihr Hund die Pflege entspannt genießt, erleichtert es Ihnen die Aufgabe und Sie stärken die Mensch-Hund-Freundschaft.

1. Machen Sie es sich gemütlich

Wählen Sie einen ruhigen Zeitpunkt und einen bequemen Platz für die Fellpflege Ihres Hundes. Zum Beispiel nach einem längeren Spaziergang am Abend oder am Sonntagnachmittag. Ideal sind feste Zeiten, damit sich Ihr Hund besser an das Pflegeritual gewöhnen kann. Dabei können Sie Ihrem Vierbeiner seine Lieblingsdecke zum Hinlegen ausbreiten, für sich selbst schöne Musik anschalten oder anderweitig für eine gemütliche Atmosphäre sorgen.

2. Fellpflege auf Hundefell abstimmen

Hunde mit Kurzhaarfell brauchen eine andere Pflege als Hunde mit Langhaarfell, und damit auch andere Pflegewerkzeuge. Kurzhaar-, Rauhaar- und Drahthaar-Hunde brauchen Sie nur etwa alle zwei Tage mit einer Zupfbürste zu pflegen. Hunderassen mit langem Fell hingegen brauchen tägliche Pflege mit Bürste, Kamm und Effilierschere, um verfilztes Fell zu vermeiden.

Neben der Fellpflege können Sie Kurzhaar-Hunde zweimal im Jahr auch baden. Hunde mit langem Fell brauchen etwa viermal im Jahr ein Bad. Bei Hunden mit glatten Haaren genügt es sogar meist, sie nur zu baden, wenn sie sehr schmutzig sind, ansonsten genügt das regelmäßige Bürsten und Kämmen.

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3. Passende Ausrüstung bereitlegen

Damit Sie und Ihr Hund sich bei der Fellpflege entspannen können, ist es praktisch, wenn Sie bereits alle Bürsten, Kämme und anderen benötigten Gegenstände griffbereit haben. Wenn Sie zwischendurch das Wellnessritual unterbrechen müssen, um etwas zu holen, sorgt das für Unruhe.

4. Welpen an Fellpflege gewöhnen

Gewöhnen Sie Ihren Hund am besten schon an die Fellpflege, wenn er noch ein Welpe ist. Das Welpenfell ist in der Regel weich und pflegeleicht, sodass Sie es nur kurz durchbürsten müssen. Tun Sie dies jedoch trotzdem regelmäßig, damit es für Ihren Hund ganz normal ist, dass Sie sein Fell pflegen.

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