Im Alter

Ab wann gilt ein Hund als alt?

Während der eine Hund mit zwölf Jahren noch topfit und munter ist, wirkt ein anderer im selben Alter schon wie ein richtiger Senior – wann der Alterungsprozess einsetzt, lässt sich schwer in Zahlen wiedergeben. Sowohl körperliche als auch Verhaltensveränderungen geben mehr Aufschluss darüber, ob ein Vierbeiner langsam in die Jahre kommt.

Graue Haare im Fell: Bei einem alten Vierbeiner ganz normal  – Bild: Shutterstock / tjwvandongen

Graue Haare im Fell: Bei einem alten Vierbeiner ganz normal – Bild: Shutterstock / tjwvandongen

Pflege, Haltung, Ernährung oder Hunderasse: Verschiedene Faktoren beeinflussen, wie früh oder spät ein Hund beginnt zu altern. Wenn Sie wissen, auf welche Veränderungen im Verhalten Sie achten müssen, dann erkennen Sie auch, wann Ihr Vierbeiner langsam zu den Senioren gehört. Das ist wichtig, denn ein alter Hund braucht eine ganz andere Behandlung als ein junger Welpe. Viel Liebe, Ruhe und die richtige Ernährung sind das A und O.

Ein alter Hund wird ruhiger

Ein alter Hund hat meist ein höheres Schlafbedürfnis als seine jungen Artgenossen. Besonders nach dem Spaziergang braucht er seine Ruhephasen. Er hat weniger Interesse an Spielzeug, dafür meist mehr an seinen Besitzern: Senioren sind oft sehr anhänglich und suchen die Nähe zum Menschen stärker als zuvor.

Beim Gassigehen werden alte Hunde ebenfalls ruhiger. Rehe, Kaninchen und andere spannende Begegnungen beim Hundespaziergang beeindrucken die Vierbeiner kaum noch und Rangeleien mit Artgenossen geht er lieber aus dem Weg. Lange Fahrrad- oder Joggingtouren erschöpfen Senioren schnell – sie trotten lieber gemütlich neben Herrchen und Frauchen her.

So verändert sich der Senior körperlich

Alte Hunde bauen Muskeln ab und neigen oft zu Übergewicht, da sie sich weniger bewegen – somit verändern sich auch Figur und Körperhaltung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Ernährung Ihres Hundes im Alter anpassen. Spezielles Seniorenfutter eignet sich oft am besten, da es kalorienärmer und auf den Bedarf ihres Vierbeiners abgestimmt ist. Im Fell des Tieres können sich außerdem graue Haare bemerkbar machen. Da geht es den Hunden nicht anders als den Menschen.

Mit dem Alter werden auch die verschiedenen Sinne des Hundes schlechter: Vielleicht sieht oder hört Ihr Haustier auf einmal nicht mehr so gut oder wird wählerisch beim Futter. Es wird schwieriger für Ihren Vierbeiner, sich zu konzentrieren. Einige Hunde reagieren auch erzögert auf bestimmte Reize, sodass sie grundsätzlich etwas langsamer wirken.

Besuchen Sie einen Tierarzt mit Ihrem treuen Frend

Wenn Sie Veränderungen dieser Art bei Ihrem Hund bemerken, sollten Sie mit ihm einen Tierarzt aufsuchen. Er untersucht, ob die Anzeichen dem natürlichen Alterungsprozess geschuldet sind, oder ob es sich vielleicht um Symptome einer Krankheit handelt. Ist es das Alter, kann der Tierarzt Sie rund um eine seniorengerechte Ernährung und Pflege beraten, damit Ihr Hund noch lange gesund und munter bleibt und seine alten Tage genießen kann.

Ernährung: Das richtige Futter für einen Senior-Hund Ansehen

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