Fellpflege

Hundefell trimmen: Wie geht das eigentlich?

Wenn Sie Hundefell trimmen, besänftigt das die Haut: Das dichte, raue Fell von Rassen wie Terriern und Schnauzern sollte regelmäßig gekürzt werden. So wird der Juckreiz durch nachwachsendes Haar verringert. Hier lesen Sie drei Tipps, mit denen der Besuch beim Hundefriseur keine Tortur für Sie und Ihren Liebling wird.

Hundefell trimmen: Mit den richtigen Tipps ganz einfach — Bild: Shutterstock / Scorpp

Hundefell trimmen: Mit den richtigen Tipps ganz einfach — Bild: Shutterstock / Scorpp

Beim Trimmen von Hundefell wird altes und abgestorbenes Haar mit einem speziellen Messer mitsamt der Wurzel ausgezogen. Das klingt schmerzhaft, fühlt sich aber für einen Hund ganz anders an als für uns Menschen. Unsere vierbeinigen Freunde haben eine vollkommen andere Haarstruktur.

Warum Hundefell trimmen?

Tatsächlich verschafft das Trimmen den Hunden sogar Erleichterung, denn es lindert den Juckreiz durch zu viel nachwachsendes Haar. Durch das regelmäßige Entfernen loser Haare kann sich außerdem einfacher neues Fell bilden. Allerdings sollte nur das Hundefell bestimmter Rassen getrimmt werden: Es eignet sich am besten für rauhaarige Hunde wie Terrier oder Schnauzer. Deren Fell ist sehr drahtig und wächst hart nach. Würden diese Hunde nur geschoren werden, könnten sich neue Haare nicht so gut nachbilden.

Tipp 1: Rechtzeitig vorbereiten

Damit es später auf dem Trimmtisch keine Probleme gibt, können Sie schon einmal üben. Welpen gewöhnen Sie an die Trimm-Prozedur, indem Sie sie mehrmals pro Woche auf einen Tisch setzen und für geduldiges Stillsitzen belohnen – zum Beispiel mit einem Leckerli.

Bürsten und kämmen Sie außerdem das Fell Ihres kleinen Freundes, auch wenn es noch keinen Effekt hat. Dann kommt im Hundesalon keine Angst vor der Massage mit dem Trimmesser auf.

Tipp 2: Den richtigen Zeitpunkt wählen

Wenn Sie bei Ihrem Liebling das Hundefell trimmen wollen, fangen Sie nicht zu früh damit an. Erst ab dem dritten Monat, manchmal noch später, lohnt sich ein Besuch beim Hundefriseur. Die Haare Ihres Hundes verändern sich in den ersten Lebenswochen noch stark: Sie können bei einem Welpen erst ganz weich und später hart und fest sein. Noch weiches Fell sollte nicht getrimmt werden.

Kleiner Tipp: Wenn Ihr Hund beginnt sich zu kratzen und Haare verliert, dann versucht er die abgestorbenen Haare selbst zu entfernen. Sie können schon mit einem leichten Zupfen Haare aus dem Fell lösen? Dann ist es Zeit für den ersten Trimmversuch.

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Tipp 3: Regelmäßige Fellpflege einplanen

Wenn Ihr vierbeiniger Freund die Friseursitzungen gut annimmt, sollten Sie im Abstand von drei bis vier Monaten das Hundefell trimmen lassen. Wie oft Sie dies tun, ist von der jeweiligen Rasse und der Haarbeschaffenheit abhängig. Sorgen Sie aber für einen regelmäßigen Rhythmus – so erzielen Sie sogar einen sogenannten „rolling coat“. Das bedeutet, dass zum Zeitpunkt des Trimmens bereits ausreichend neues Deckhaar nachgewachsen ist und somit keine Löcher im Fell entstehen.

Beim Friseurbesuch sollten Sie mehrere Stunden einplanen. Tipp: Diese Zeit können Sie verkürzen, indem Sie selbst alle 14 Tage überstehendes Haar vorsichtig auszupfen.

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