Hundegesundheit

Hundewelpen: So läuft die Geburt ab

Die Geburt von Hundewelpen ist ein unvergessliches Ereignis. Während eine Hündin sich instinktiv darauf vorbereitet, sollten Sie sich im Voraus damit beschäftigen, was genau vor, während und nach der Geburt von Welpen passiert. Dann können Sie Ihre Hündin bestmöglich unterstützen.

Bereiten Sie sich gut auf die Geburt von Hundewelpen vor – Shutterstock / Rosa Jay

Bereiten Sie sich gut auf die Geburt von Hundewelpen vor – Shutterstock / Rosa Jay

In der Regel werden Hundewelpen am 63. Tag der Trächtigkeit geboren. Mit den Vorbereitungen sollten Sie allerdings schon eine Woche vorher beginnen. Bereiten Sie eine Wurfkiste vor, die groß genug für die Hündin und ihre Welpen ist und in die die werdende Mutter leicht hinein kommt. Legen Sie außerdem folgende Utensilien bereit: saubere Handtücher, eine Infrarotlampe zum Wärmen der Hundewelpen, frisches Wasser sowie Zwirn und Schere für ein eventuelles Abbinden der Nabelschnur. Auch die Nummer Ihres Tierarztes sollten Sie bereithalten, falls es zu Komplikationen kommt.

Vor der Geburt: Die Hündin wird unruhig

Als aufmerksamer Besitzer werden Ihnen bestimmte Verhaltensweisen an Ihrer Hündin auffallen. Sie frisst nichts mehr, erbricht sich stattdessen womöglich und wirkt sehr ruhelos. Auch das regelmäßige Ablecken der Vulva gehört zu den Zeichen der anstehenden Geburt – der Grund hierfür kann normaler Ausfluss sein, aber auch bereits austretendes Fruchtwasser.

Ein eindeutiges Zeichen, dass die Geburt bevorsteht, ist die Körpertemperatur der Hündin: Sie sinkt zwölf Stunden vor der Niederkunft auf etwa 38 Grad. Wenn die werdende Mutter zu hecheln beginnt und unruhig hin und her rennt, kann es jeden Moment losgehen. Reden Sie jetzt beruhigend auf Sie ein, lassen Sie sie aber sonst in Ruhe.

Greifen Sie bei der Geburt nur im Notfall ein

Die Hundewelpen werden in einer Fruchthülle geboren, die von der Mutter normalerweise sofort abgeleckt wird. Nur wenn sie das nicht tut, sollten Sie einschreiten und diese mit den Fingern abziehen, damit das Neugeborene Luft bekommt. Danach beißt das Muttertier die Nabelschnur durch – sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie diese mit dem bereitgelegten Zwirn abbinden und anschließend durchschneiden.

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Bis alle Kinder auf der Welt sind, vergehen nicht selten mehrere Stunden. Direkt im Anschluss wird die Mutter ein Tierbaby nach dem anderen ablecken und putzen. Die Milchzitzen finden die Kleinen meist instinktiv. Nach der Geburt braucht die Mutter vor allem viel Wasser und Ruhe. Die neugeborenen Hundewelpen profitieren außerdem von der Infrarotwärmelampe. Falls irgendwann im Laufe der Geburt oder der Nachsorge Komplikationen auftreten, sollten Sie sofort einen Tierarzt verständigen.

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