Tierisch sportlich

Kann man jeden Hund am Fahrrad mitnehmen?

Wenn Sie Fahrrad fahren und Ihr Hund neben Ihnen her läuft, halten Sie sich gegenseitig fit. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, laufbegeisterte Hunde auszulasten. Doch kommen solche sportlichen Ausflüge auch für alle Rassen infrage?

Kleine, gemütliche Hunde reisen meist lieber im sicheren Fahrradkorb mit – Bild: Shutterstock / Kwiatek7

Kleine, gemütliche Hunde reisen meist lieber im sicheren Fahrradkorb mit – Bild: Shutterstock / Kwiatek7

Grundsätzlich sollte Ihr Hund natürlich gesund sein, um bedenkenlos am Rad mitlaufen zu können. Leidet Ihr Vierbeiner an Erkrankungen des Skelettapparates oder hat Herzprobleme, sollten Sie zunächst mit Ihrem Tierarzt abklären, ob Ihr Hund Sie auf Fahrradausflügen begleiten darf. Nehmen Sie außerdem Rücksicht auf das Alter des Hundes: Junge Hunde sollten frühestens ab 12 Monaten – bei großen Rassen eher ab 18 Monaten – am Rad mitlaufen. Bei betagteren Tieren gilt: Muten Sie Ihrem Vierbeiner nicht zu viel zu.

Diese Rassen eignen sich nicht für das Laufen am Fahrrad

Vor allem mittelgroße und lauffreudige Rassen nehmen gern an ausgedehnten Fahrradausflügen teil. Dazu zählen unter anderem Huskys, Eurasier und Großpudel. Kleine Hunderassen mit sehr kurzen Beinen, wie zum Beispiel der Beagle, sollten auf solche sportlichen Unternehmungen hingegen lieber verzichten. Sie müssen mit ihren relativ kurzen Beinen enorm viele Schritte machen, um mit einem Fahrrad mithalten zu können. Auch für schwere Hunderassen kann das Laufen am Fahrrad zum Problem werden: Ab einem Gewicht von 20 Kilogramm belasten große Hunde ihre Gelenke viel stärker als leichtere Artgenossen, deshalb kann es schnell zu Verletzungen kommen. Auch für Rassen mit Atemschwierigkeiten und sehr kurzen Nasen, zum Beispiel Möpse oder Französische Bulldoggen, kann die Fahrradtour insbesondere bei wärmeren Temperaturen schnell zur Qual werden.

Rücksicht nehmen auf den Hund

Stellen Sie sich immer die Frage, ob Ihr Hund wirklich Spaß an ausgedehnten Laufeinheiten hat. Gehört Ihr Hund zwar zu einer sehr lauf- und bewegungsfreudigen Rasse, verliert aber schon nach kurzen Strecken das Interesse oder ist völlig außer Atem, ist das Laufen am Fahrrad vielleicht doch nicht das Richtige für ihn. Passen Sie die Streckenlänge oder das Tempo gegebenenfalls an – vielleicht genügen Ihrem Vierbeiner auch schon kurze Ausflüge. Überhaupt sollte Ihr Begleiter das Tempo selbst bestimmen und anzeigen dürfen, wann es ihm reicht.

Praktische Hundeleinen für jeden Vierbeiner Ansehen

Diese Themen zur Pflege und Haltung könnten Sie ebenfalls interessieren:

Fitness für Hunde mit Hürden und Tunneln

Fahrradfahren mit Hund: Worauf Sie achten müssen

Joggen mit Hund: Tipps rund um die Gesundheit

 

01.02.2019 - 10:26 Uhr So funktioniert das Hundegehirn Hunde sind faszinierende Tiere, die uns Tag für Tag aufs Neue in Erstaunen versetzen. Das Hundegehirn ist ... Weiterlesen
29.12.2018 - 15:47 Uhr Junge Hunde auf Silvester vorbereiten Viele Hunde haben Angst vor Silvester. Kein Wunder, schließlich ist an dem Feiertag ja auch alles etwas ... Weiterlesen
25.12.2018 - 16:02 Uhr Daran erkennen Sie Hundeliebe Ja, Hunde können Menschen lieben, das wissen nicht nur Hundebesitzer. Doch wie zeigen die Fellnasen ihre ... Weiterlesen
14.12.2018 - 17:00 Uhr Pacos Welt: Ein fast perfekter Tag Hallo Leute! Ich hatte heute so einen schönen Tag, davon muss ich euch einfach erzählen! Alles fing ... Jetzt ansehen
11.09.2018 - 18:19 Uhr Warum Hunde tolle Haustiere sind Mit ihnen gehen wir freiwillig eine langfristige Bindung ein: Hunde. Bis zu 16 Jahre begleiten Vierbeiner ... Jetzt ansehen
05.09.2018 - 16:22 Uhr Warum zerfetzen Hunde Papier? Ob Toilettenpapierrollen, herumliegende Zeitungen oder Ihre Post – Ihr Hund liebt es einfach, Papier zu ... Weiterlesen