Tiere und Menschen

Säuglinge und Hunde: Tipps zum richtigen Umgang

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, sollten Sie Ihren Hund gut auf den neuen Erdenbürger vorbereiten. Für Säuglinge kann der Umgang mit den pelzigen Vierbeinern durchaus förderlich sein. Berücksichtigen Sie einige wichtige Dinge, damit Baby und Hund von Anfang an gute Freude werden.

Säuglinge und Hunde: Tipps zum richtigen Umgang  – Foto: Shutterstock / Monkey Business Images

Säuglinge und Hunde: Tipps zum richtigen Umgang – Foto: Shutterstock / Monkey Business Images

Damit es nicht zu Problemen mit Ihrem Vierbeiner kommt, wenn plötzlich ein weiteres Familienmitglied auftaucht und der Mittelpunkt des Geschehens ist, sollten Sie Ihren Hund auf das Baby vorbereiten.

Wie Sie Ihren Hund auf den Säugling vorbereiten

Sobald die freudige Botschaft vom baldigen Kindersegen bekannt ist, sollten Sie beginnen, Ihren vierbeinigen Freund auf den Neuankömmling einzustimmen. Machen Sie ihn beispielsweise mit den Babys von Freunden bekannt, um ihn mit der neuen Situation vertraut zu machen. Es hilft, wenn Ihr Vierbeiner Babys und kleine Kinder kennt, um sich an Ihren eigenen Nachwuchs zu gewöhnen.

Richten Sie bereits vorab klare Tabu-Zonen für Ihren Hund ein: Dazu gehören Wickeltisch, Tragetasche und natürlich das Babybett. Hier hat Ihr Hund nichts zu suchen. Stellen Sie von Anfang an klare Regeln auf und üben Sie Befehle wie "Gib her!" oder "Geh weg!". Diese können später im Alltag sehr nützlich sein.

Außerdem sollten Sie nicht vergessen, Ihren Hund vor Ankunft des Säuglings impfen und entwurmen zu lassen.

Hund oder Baby: Was sollte zuerst kommen? Ansehen

Wichtige Regeln für den Hund im Umgang mit dem Baby

Ist der menschliche Nachwuchs zu Hause eingezogen, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Hund nicht vernachlässigen. Zeigen Sie ihm, dass Sie ihn immer noch lieben und dass er auf das Baby nicht eifersüchtig sein muss. Natürlich ist das Neugeborene für die meisten Mütter und Väter plötzlich der Fokus – vermeiden Sie jedoch unbedingt, dass sich der Vierbeiner zurückgesetzt fühlt.

Für die Anfangszeit gilt: Lassen Sie Ihren vierbeinigen Mitbewohner und einen Säugling niemals allein. Auch wenn sich die tierischen Begleiter oft als Beschützer geben, so verstehen sie es dennoch nicht, wenn das Baby ihnen zum Beispiel ein Spielzeug wegnimmt.

Auch das Kind früh im Umgang mit dem Hund schulen

Bringen Sie auch Ihrem Kind von Anfang an den richtigen Umgang mit dem Hund bei und lassen Sie Ihrem kleinen Sohn oder Ihrer kleinen Tochter nicht alles durchgehen, sonst könnte der flauschige Helfer im schlimmsten Fall sogar zur Gefahr für den Nachwuchs werden. Je früher Sie Ihrem Kind zeigen, wie man mit einem Hund umgeht, desto schneller lernt er es.

Übrigens: Das gelegentliche Ablecken des Säuglings dürfen Sie Ihrem Vierbeiner erlauben. Er zeigt damit seine Zuwendung für das "Jungtier". Dennoch ist Hygiene das oberste Gebot: Sie sollten sich und das Baby nach dem Kontakt mit dem Hund besser waschen.

Wie schön das gemeinsame Aufwachsen von Hund und Baby sein kann, sehen Sie im Video: "Team fürs Leben: Hund und Baby wachsen zusammen auf".

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