Trauer

Wenn der Hund stirbt: Richtig trauern ist wichtig

Der Tod des eigenen Hundes ist ein schmerzhaftes Erlebnis im Leben. Gerade deshalb ist es wichtig, richtig zu trauern, um den Verlust des langjährigen tierischen Partners zu verkraften. Sie müssen sich dafür keinesfalls schämen.

Wenn der Hund stirbt: Richtig trauern ist wichtig – Foto: Shutterstock / Tami Freed

Wenn der Hund stirbt: Richtig trauern ist wichtig – Foto: Shutterstock / Tami Freed

Richtig trauern: Geben Sie sich Zeit

Naturgemäß verfügen die besten Freunde des Menschen über eine begrenzte Lebenserwartung, sodass früher oder später der Zeitpunkt kommt, an dem Sie sich von Ihrem geliebten Haustier verabschieden müssen. In Anbetracht der engen Bindung ist dies stets ein schwerer Verlust, der mit einer immensen Trauer um den Vierbeiner einhergeht. Für Außenstehende erscheint die Trauer dabei übertrieben, für Sie selbst ist es dagegen nur ein natürlicher Prozess. Der verstorbene Weggefährte war viele Jahre Teil der Familie und hinterlässt eine Lücke. Sie sollten sich die Trauer zugestehen und richtig trauern. Schließlich muss auch dieser Verlust erst einmal verarbeitet werden. Er lässt sich am besten bewältigen, indem Sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich auch nicht von anderen Menschen unter Druck setzen.

Nach dem Tod kommt der Abschied

In Anbetracht der engen Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund erscheint es unangemessen, den geliebten Vierbeiner nach dem Tod beim Tierarzt zu lassen. Für ein Familienmitglied ist eine solche Form der Beisetzung einfach unpassend. Wenn Sie ein eigenes Grundstück besitzen und alle grundsätzlichen Regeln einhalten, bestatten Sie Ihren Vierbeiner doch einfach in seiner natürlichen Umgebung. So besitzen Sie direkt in Ihrer Nähe einen Platz, an dem Sie um Ihren besten Freund nach dem Tod richtig trauern können. Auch hier werden Sie Menschen antreffen, die die Beweggründe für eine Bestattung nicht nachvollziehen können. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken und erweisen Sie Ihrem besten Freund die letzte Ehre. Der treue Wegbegleiter war jahrelang an Ihrer Seite und verdient einen würdevollen Abschied. Außerdem hilft jede Art des Abschieds über die Trauer und die Leere hinweg, die Sie nach dem Tod Ihres Hundes verspüren.

Wenn der Hund stirbt: Richtig trauern ist wichtig:

  • 2017-03-14 10:31:24
    : Liebe Nadine, Oh nein, wie traurig! Aber Emma hat es bei dir sicher sehr schön gehabt und wurde von ganzem Herzen geliebt. Wir hoffen, du machst dir nicht zu schlimme Vorwürfe, du hast alles getan, was in deiner Macht stand. Fühl dich ganz fest gedrückt von deiner einfachtierisch.de-Redaktion
  • 2017-03-14 09:02:18
    Nadine Opitz: Samstag Abend, ca. eine halbe Stunde nach dem Füttern, find unsere Emma an zu zittern am ganzen Leid. Wir versuchten sie zu beruhigen und tasteten sie hab... sie wedelte noch mit dem Schwänzchen und schmiegte sich an uns, aber sie bewegte sich seltsam. Hatte Probleme mit dem hinlegen. Ich hatte mal von Magendrehungen gelesen und bekäme plötzlich mit der Angst zu tun. Also packten wir Emma gleich ins Auto und führen in die nächsten 24 Stunden Klinik. Dort war nur Notbesetzung. Die junge Ärztin nahm ihre Temperatur und mutmaßte sogleich, es sei ein Infekt. Ich muss dazu sagen, wir leben in Istanbul und die Tiermedizien ist hier sicherlich noch etwas hinterher. Ich weiß sie darauf hin, dass sie den Magen checken soll welches sie auch prompt tat, bzw. versuchte. Emma ging es rapide schlechter. Zu dem schrecklichen Zittern fing sie stark an zu hecheln. Sie lies sich zum Röntgen nicht auf die Seite drehen, fletschte zum ersten Mal in ihrem viel zu kurzen Leben. Sie bekam Beruhigungsmittel... es war einer der schrecklichsten Momente in meinem Leben. Ich konnte nicht zu ihr, es waren 3 Leute damit beschäftigt sie still zu halten. Sie hechelte so doll und war so unruhig, so kannte ich meine Maus überhaupt nicht. Es brach mir das Herz... Dann wurde sie wieder geröntgt und unsere Befürchtungen wurden bestätigt. Die Junge Ärztin rief einen Spezialisten für eine Not OP. Wir durften dann bei ihr sitzen bis dieser eintraf. Ich streichelte Emma und sprach ihr sanft zu, dass sie kämpfen müsse und stark sein müsse... sie speichelte sehr und plötzlich hebte sie den Kopf und erbrach. Wir hebten sie vom Tisch und machten sie sauber, sie hatte eine Sauerstoffmaske vor der Nase um sie besser zu versorgen. Als der Spezialist nach ca. 30 Minuten eintraf, hatte sich Ihr Atmung merklich verlangsamt, sie war ruhiger. Sie wedelte wieder mit dem Schwanz und registriere eindeutig, dass wir bei ihr waren und wollte aufstehen. Wir legten sie wieder sanft hin und ließen den Professor ran. Er tastete ihren Bauch an und sagte, der Magen scheint, dank des Erbrechens, wieder in der richtigen Position. Er untersuchte Emma um dies zu bestätigen, gab ihr einen Tropf und Medikamente. Dann kam die Entwarnung. Sie würde ok sein und müsse nicht operiert werden. Sie brauche den Tropf, Medikamente und müsse sich erholen und solle über nach dableiben. Sie gaben ihr Beruhigungsmittel und wir konnten nochmal mit ihr schmusen... dann schickte man uns heim und sagte, wir können morgens wieder kommen aber sie wurde am frühen Nachmittag nochmal untersucht werden. Ich war erleichtert aber der Schock saß. Ich zitterte den Rest der kurzen Abends und konnte mich nicht beruhigen... nur 10 Stunden, dann wäre ich wieder bei ihr dachte ich. Also ging ich schnell ins Bett. Ich stand weit vor dem Wecker auf und machte mich fertig um in die Klinik zu gehen... dann kam der Anruf. Es gab am Morgen Komplikationen. Sie hatte vermutlich Wasser in der Lunge und verstarb. Meine Welt brach zusammen und sie liegt noch immer in Scherben. Ich weiß nicht wie ich den Verlust meiner besten Freundin, meines Babys, meinem ständigen Wegbegleiter verkraften soll... Montag morgen haben wir sie beerdigt. Es hat etwas geholfen, mich nochmal von ihr zu verabschieden, aber dieser Trost hielt nicht lange an. Zu Hause sein, ins Haus kommen oder morgens aus dem Schlafzimmer kommen sind die schlimmsten Momente. Aber für mich ist es auch der normale Alltag... sie war immer an meiner Seite, ob im Bad zum schminken, wenn ich nur zur Toilette ging oder wenn ich in der Küche war. Abends auf dem Sofa schlief sie meistens in meiner Kniekehle und natürlich unsere Spaziergänge wo wir immer ihre Hundefreunden trafen. Sie war mein Ankerpunkt... alles drehte sich um Emma. Und ich bin so wütend weil es viel zu früh war, sie so voller Liebe und Leben war... weil ich nicht da war bei ihrem letzten Atemzug, weil ich mich frage ob man hätte mehr tun können, und dann bin ich einfach verzweifelt und traurig weil garnichts davon die Tatsache ändert, dass sie nicht mehr bei mir ist, nicht mit uns in den Urlaub fährt und nicht bei unserer Hochzeit sein wird... dass sie nicht da sein wird, wenn wir unsere Familiengründung starten... dass sie nicht mein ewiger Begleiter sein wird. Emma und ich waren eine Einheit, ein Team... sie hat mich immer zum lachen gebracht, sie hat mich beruhigt wenn ich mich gestresst gefühlt hab oder sauer war. Sie war so ein großer Teil meiner Lebensfreude. Wenn ich für ein paar Tage in Deutschland war und sie nicht mitkonnte, vermisste ich sie wahnsinnig und konnte es nicht erwarten meine süße Fellnase wieder bei mir zu haben. Jetzt ist sie für immer weg... viel zu früh... viel zu plötzlich. Ich weiß nicht, wie ich das verkraften soll. Ich war so voller Hoffnung Sonntag morgen, bevor dem Anruf. Mein Mann und ich hatten schon durch gesprochen was wir tun können um sie zukünftig so gut es geht zu schützen... Und jetzt wurde uns diese Möglichkeit genommen. Ich bin am Boden zerstört und kann nicht aufhören zu weinen. Ich vermisse sie so sehr und und fühle mich als hätte ich sie hängen lassen... unsere kleine Maus.
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