Anschaffung

Kaufvertrag: Wichtig bei der Anschaffung eines Hundes

An einen Kaufvertrag denken viele zukünftige Haustierbesitzer oft nicht, wenn sie sich einen Hund anschaffen wollen. Doch treten nach dem Kauf Schwierigkeiten auf, können Sie mit ein paar Tipps auf Ihr Recht pochen.

Kaufvertrag: Wichtig bei der Anschaffung eines Hundes – Foto: Shutterstock / ots-photo

Kaufvertrag: Wichtig bei der Anschaffung eines Hundes – Foto: Shutterstock / ots-photo

Wichtige Kriterien eines Kaufvertrags

Wenn Sie sich einen Hund anschaffen und ihn vom Züchter holen, ist ein Kaufvertrag unabdingbar. Die sachlichen Formulierungen in diesem Schriftstück mögen jedem Hundebesitzer regelrecht aufstoßen. Doch vor dem Gesetz ist der Kauf eines Vierbeiners mit dem eines Sachgegenstandes gleichgesetzt. Aussehen, Alter und Geschlecht sollten hier genauso dokumentiert sein wie gesundheitliche Mängel und Verwendungszweck. Einen einheitlichen Aufbau des Vertrags gibt es allerdings nicht. Es hängt also vom Züchter ab, wie der Antrag aussieht. Einige wichtige Passagen dürfen trotzdem nicht fehlen.

Bestandteile des Kaufvertrags

Mängel sollten im Vertrag immer gekennzeichnet sein, wenn Sie sich einen Hund anschaffen wollen. Geht es Ihrem besten Freund vor dem Kauf schlecht, dokumentiert eine tierärztliche Kaufuntersuchung den Zustand Ihres Vierbeiners. Außerdem verpflichtet sich der Züchter dazu, das Tier unverfälscht vorzustellen - also ohne Einfluss von Medikamenten. Im Gegenzug nehmen Sie in Kauf, dass der Hund im Laufe seines Lebens neue Mängel ausbilden kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Rücktrittsrecht des Verkäufers. Darin wird die artgerechte Tierhaltung des Hundes garantiert. Diese Klausel tritt in Kraft, wenn Sie falsche Angaben machen. Erst drei Jahre nach der Übergabe erlischt das Recht, bis dahin müssen Sie Ihren Liebling bei einem Verstoß zurückgeben. Auch Kontrollbesuche im Zeitraum von zwei Wochen, nachdem Sie Ihren Hund angeschafft haben, sind gestattet.

Vertrag und Beratung zur Sicherheit

Alles in allem gilt als Tipp: Setzen Sie immer einen Vertrag zur Sicherheit auf, wenn Sie sich einen Hund anschaffen wollen. Sollten Sie sich mit all den Klauseln überfordert fühlen, können Sie jederzeit einen Züchterverein kontaktieren. Den sollten Sie vor dem Kauf Ihres Lieblings ohnehin aufsuchen, um sich über das Wesen, die Ernährung und Bedürfnisse Ihres zukünftigen Vierbeiners zu informieren.

Kaufvertrag: Wichtig bei der Anschaffung eines Hundes:

  • 2013-10-21 22:11:04
    Sarah Koch: Also ich habe damals keinen Kaufvertrag für meinen Hund abgeschlossen. Ich höre jetzt auch zum ersten mal, dass dies nötig ist. Aber ein Vertrag macht natürlich schon Sinn. Aber heißt das denn, dass ich einen Hund auch sozusagen einfach umtauschen oder zurückgeben könnte. Das ist ja schon ein wenig ungewöhnlich.
14.01.2017 - 18:01 Uhr 6 Fakten zum Boxer Der Boxer gehört zu den vielseitigsten und liebenswürdigsten Hunderassen. Der muskulöse Allrounder ist zum ... Weiterlesen
04.01.2017 - 17:51 Uhr Therapiehunde: Welche Vierbeiner eignen sich? Anders als Assistenzhunde werden Therapiehunde nicht für einen einzelnen Patienten speziell ausgebildet. ... Weiterlesen
26.12.2016 - 17:44 Uhr Appenzeller Sennenhund: Passt er zu mir? Der Appenzeller Sennenhund ist eine besondere Hunderasse, die unter anderem für ihre Lebendigkeit und ... Weiterlesen
05.12.2016 - 18:15 Uhr Hunde für alte Menschen: Tipps Hunde für alte Menschen sind eine Bereicherung für den Lebensabend; sie leisten Gesellschaft, sind treue ... Weiterlesen
03.12.2016 - 16:46 Uhr Malteser-Hunde: Fakten zur Hunderasse Malteser-Hunde gelten als umgängliche Hunderasse, die auch für Anfänger und ältere Leute geeignet ist. ... Jetzt ansehen
01.12.2016 - 18:27 Uhr Toypudel und Co.: Wofür steht das "Toy"? Der Begriff "Toy" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Spielzeug". Toypudel, Russkiy Toy und Co. sind zwar ... Weiterlesen