Hygenhund

Die Geschichte des norwegischen Hygenhundes führt bis in den zweiten Abschnitt des 19. Jahrhunderts zurück, als importierte Holsteiner Bracken durch den norwegischen Züchter Hygen mit verschiedenen, in nördlichen Gebieten beheimateten Bracken gekreuzt wurden. Der Hygenhund erreicht ein Stockmaß von 58 cm und wird bis zu 25 kg schwer. Die Tiere werden vornehmlich als Begleit- und Laufhunde eingesetzt. Ihr Fell ist rotbraun oder gelb-rot und wird häufig durch schwarze Schattierungen im Kopfbereich ergänzt. Diese Schattierungen dürfen auch am Rücken und dem Schwanzansatz zu finden sein, auch weiße Abzeichen werden toleriert. Schwarze oder lohfarbene Exemplare tragen häufig auch weiße Abzeichen, während weiße Hunde mit rotbraunen oder gelb-roten Abzeichen versehen sein sollten. Wichtig ist dabei eine klare Abgrenzung der verschiedenen Farben zueinander und untereinander. Das Haarkleid ist nicht zu kurz, idealerweise ein wenig rau und sehr dicht und glänzend.

Der Hygenhund: Kontaktscheuer Norweger

Der Hygenhund zeichnet sich durch einen ausgewogenen, nicht zu aktiven Charakter aus. Die Tiere gelten als eher kontaktscheu, eigenen daher jedoch vorzüglich als Wachhunde. Auch als Dressurhunde können die Tiere bei früher und konsequenter Erziehung eingesetzt werden. Die sehr kräftig und kompakt gebauten Tiere brauchen zudem eine ausreichende Fellpflege und trotz ihrer eher mittelgroßen Statur proportional mehr Nahrung als Hunde von vergleichbarer Größe.