Irish Terrier

Der Irish Terrier ist ein recht kleiner, schlanker Hund mit rötlichem Fell. Er gilt als selbstbewusster, lebhafter und freundlicher Vierbeiner, der sich gut als Familien- und Wachhund eignet.

Körperliche Merkmale des Irish Terrier

Der Irish Terrier hat eine kompakte, schlanke Figur mit einem geraden Rücken, runden Pfoten und kräftigen Ballen. Er kann bis zu 45 cm groß und 11 kg schwer werden. Sein Kopf ist lang und hat runde, wache Augen. Das Deckhaar des kleinen Hundes fühlt sich drahtig und hart an, während die Unterwolle kurz und weich ist. Die Fellfarben können von rotbraunen bis zu rotgelben Tönen variieren und haben stets einen leuchtenden Glanz. Auch ein weißer Brustfleck ist in der Zucht erlaubt.

Irish Terrier: Ein selbstbewusster Draufgänger

Der Terrier hat einen stolzen und mutigen Charakter. Diesen Vierbeiner zeichnet ein Selbstbewusstsein aus, mit dem man als Besitzer schon umzugehen wissen muss. Darüber hinaus zeigt er sich wachsam und aufmerksam, nebenbei gilt er als charmant, lebenslustig und anpassungsfähig. Zudem sind es die Extreme, die den Irish Terrier kennzeichnen. Entweder er ist gemütlich und faul oder flink und agil wie ein Wiesel.

Tipps zur Haltung des Irish Terrier

Befindet sich dieser Hund im Haus, ist er meist sehr ruhig, draußen dafür umso aktiver und stets zum Toben aufgelegt. Gönnen Sie ihm also viel Auslauf und beachten Sie seinen Jagdtrieb. Der Irish Terrier ist gut als Familienhund geeignet und versteht sich insbesondere mit kindern gut. Bei der Sozialisation mit den Artgenossen sieht das etwas anders aus: Hier muss der der Vierbeiner sensibel aber sehr konsequent erzogen werden, um sich am Ende gut in die ganze Familie zu integrieren.

Irish Terrier: Geschichte

Offiziell ist der Irish Terrier das erste Mal auf einem Gemälde des 18. Jahrhunderts zu sehen. Die Rasse soll aber schon bedeutend früher gezüchtet worden sein. Die genaue Herkunft des Hundes ist bis heute ungeklärt. Womöglich geht der Vorläufer des Irish Terrier auf den "Black and Tan Terrier" zurück, der einst auf den britischen Inseln gezüchtet wurde und heutzutage noch vereinzelt in Westmoreland zu finden ist.