Japanischer Terrier

Die Geschichte des Japanischen Terriers geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit wurden aus den Niederlanden stammende Foxterrier nach Nagasaki eingeführt und dort mit kleinen Vorstehhunden und einheimischen Exemplaren gekreuzt. 1920 begann die formelle Zucht des Japanischen Terriers. Der Japanische Terrier, auch bekannt unter der Bezeichnung Nihon Teria, erreicht eine Widerristhöhe von etwa 34 cm und bringt um die 6 kg auf die Waage. Bei guter Haltung und einem gesunden Lebensambiente können diese Hunde bis zu 14 Jahre alt werden. Die Tiere werden nach dem FCI-Standard in der Kategorie der niederläufigen Terrier geführt. Sie verfügen über ein kurzes, glattes, dichtes sowie glänzendes Fell. Dieses präsentiert sich, bei einer Haarlänge von lediglich 2 mm, typischerweise in dreifarbiger Erscheinung. Dabei sind die Farben schwarz, lohfarben und weiß, weiß mit schwarzen Flecken, kombiniert mit schwarzen oder lohfarbenen Abzeichen am Körper am gängigsten.

Der Japanische Terrier: Lebhaft, flink und gesellschaftsfähig

Der Japanische Terrier fungiert heute primär als Gesellschaftshund. Die flinken Hunde haben einen sehr lebhaften Charakter und legen eine ausgesprochen hohe Aktivität an den Tag. Die Tiere gelten ferner als sehr kontaktfreudig, benötigen jedoch eine konsequente Fellpflege. Neben ihrer Rolle als Gesellschaftshunde eignen sich Japanische Terrier auch für die Dressur oder als Wachhunde.