Karelischer Bärenhund

Der kräftige, robuste Karelische Bärenhund wurde einst zur Jagd auf Bären und Elche eingesetzt. Seine mutige, lebhafte und ungestüme Art erinnert noch heute daran. Er muss gefordert werden und braucht viel Bewegung. Der Karelische Bärenhund erreicht ausgewachsen eine Schulterhöhe von durchschnittlich 60 cm und kann 28 kg schwer werden. Er ist stämmig und muskulös, hat einen länglichen Kopf und mittelgroße Ohren. Sein Fell besteht aus festem, glatten Deckhaar und einer weichen Unterwolle. Häufig ist es schwarz und hat weiße Abzeichen, aber auch Brauntöne können vorkommen. Der Hund hat viele gute Eigenschaften, gilt zum Beispiel als sensibel, anhänglich und unerschrocken. Trotzdem eignet er sich nicht als Anfängerhund. Er ist recht dominant und nicht immer verträglich mit Artgenossen. Seine selbstständige Art erfordert ein hohes Maß an konsequenter Erziehung und er neigt dazu, mit Sturheit zu reagieren.

Der Karelische Bärenhund: Ein selbstständiger Jäger

Die Rasse des großen Hundes aus Karelien ist seit 1923 bekannt und weist wahrscheinlich eine enge Verwandtschaft mit den Laika Hunden auf. Der Karelische Bärenhund wird gerne von finnischen Jägern mit auf die Jagd genommen und erfreut sich im skandinavischen Bereich auch einer steigenden Beliebtheit als Haus- und Hofhund. Er ist in der Lage, Bären und Elche aufzufinden und sie in Schach zu halten, bis der Jäger ihnen zur Hilfe kommt. Wer den Karelischen Bärenhund als Familienhund halten möchte, sollte die Hartnäckigkeit, die er deshalb an den Tag legen kann, bedenken und ihm außerdem viel Auslauf und unterschiedliche Aufgaben bieten. Er ist ein sehr guter Wachhund.