Mexikanischer Nackthund

Der Mexikanische Nackthund ist etwa 4000 Jahre alt. Mexikanische Ureinwohner sahen in dieser Rasse den irdischen Vertreter des Gottes Xolotl, woraus sich auch der eigentliche Name dieses Hundes, Xoloitzcuintle, ableitet. Die FCI unterscheidet drei verschiedene Größenordnungen im Hinblick auf den Mexikanischen Nackthund. Zum einen die Miniatur-Varietät, die zwischen 25 und 35 cm groß wird. Mittelgroße Tiere erreichen 45 cm, der Standard liegt jedoch zwischen 46 und 60 cm, wenngleich bei vorzüglichen Exemplaren eine Toleranz von etwa 2 cm existiert. Der Mexikanische Nackthund verfügt über kein Haarkleid, lediglich im Bereich der Stirn und an der Rutenspitze treten kleine Haarpartien auf. Die weiche und glatte Haut ist schwarz, schiefergrau, leberfarben oder Bronze gefärbt, wenngleich rosa- oder kaffeefarbene Punktierungen zulässig sind. Allerdings zeugen Mexikanische Nackthunde auch behaarte Nachkommen, die jedoch in vielen Ländern nicht anerkannt sind.

Der Mexikanische Nackthund: Wachsam und sonnenempfindlich

Die kinderlieben Tiere sind ruhige Familienhunde und passen sich ohne Schwierigkeiten an die existierenden sozialen Strukturen an. Fröhlichkeit, Wachsamkeit und Aufmerksamkeit beschreiben den Mexikanischen Nackthund genauso gut wie ein gewisses Maß an Misstrauen, das er fremden Menschen gegenüber an den Tag legt. Die helleren Exemplare haben eine gewisse Empfindlichkeit der Sonne gegenüber. Aufgrund der Tatsache, dass diese Gattung an den Pfoten schwitzt, hechelt sie so gut wie nie.
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