Norfolk Terrier

Der Norfolk Terrier ist der kleinste unter den Terrier Hunden. Er wurde in Großbritannien für die Schädlingsbekämpfung gezüchtet, wird heute aber meist als lieber Familienhund gehalten. Der Norfolk Terrier hat ausgewachsen eine Schulterhöhe von bis zu 25 cm und wird ungefähr 5 kg schwer. Er hat einen kurzen Körper und ebenso kurze Beine, sein Kopf gibt dem kleinen, freundlichen Hund ein besonders sympathisches Aussehen. Er ist klein und rundlich, hat große, freundliche Augen und V-förmige Ohren. Der Terrier besitzt ein raues Fell, das eine dichte, weiche Unterwolle hat und eng an seinem Körper anliegt. Am Hals und an den Schultern ist es etwas länger und kann in den Farben Rot, Schwarz oder Weizen vorkommen. Auch melierte Muster sieht man häufig bei den Norfolk Terriern. Das Wesen der klugen, gelehrigen Hunde ist freundlich und niemals langweilig. Sie lassen sich häufig etwas einfallen und gelten als robust, anhänglich und wachsam.

Der Norfolk Terrier: Ein beliebter Wohnungshund

Der Norfolk Terrier wurde im 19. Jahrhundert gezüchtet. Er sollte auf Bauernhöfen und in Pferdeställen für eine ratten- und kaninchenfreie Zone sorgen und damit die Ernte der Grundbesitzer beschützen. Die systematische Zucht wurde im Jahr 1880 von Reitstallbesitzern begonnen. Heute wird der nette Vierbeiner nur noch selten als Schädlingsbekämpfer eingesetzt. Zu groß ist die Gefahr, dass er überfahren wird. Er ist ein wunderbarer Familienhund und kann dank seiner Größe auch in Wohnungen gehalten werden. Allerdings sollte man ihm dann genug Auslauf ermöglichen.