Norrbottenspitz

Der Norrbottenspitz stammt aus Schweden und wird als Jagdhund klassifiziert. Ging man noch 1948 davon aus, dass diese Rasse ausgestorben war, wurde sie durch Anstrengungen von Züchtern seit 1967 wiederbelebt. In früheren Zeiten wurden die Tiere bei der Jagd auf Eichhörnchen und Federwild eingesetzt. Ein ausgewachsener Norrbottenspitz wird um die 45 cm groß und zwischen 11 und 15 kg schwer. Hündinnen werden im Durchschnitt etwa 2 bis 3 cm kleiner. Diese Hunde sind klein und quadratisch in ihrer Statur. Ihre ausgewogenen Körperproportionen machen die Tiere zu sehr wendigen und kraftvollen Hunden. Das Haarkleid ist hart, kurz und sehr eng anliegend. Dabei wird das Haupthaar durch eine feine und dichte Unterwolle ergänzt. Mit Blick auf die Fellfarbe werden in erster Linie Weißtöne bevorzugt. Der Schwanz liegt in einem hohen Bogen über dem Rücken und ist locker gerollt.

Der Norrbottenspitz: Furchtlos, draufgängerisch und aufmerksam

Der Norrbottenspitz ist so furchtlos wie aufmerksam in seinem Wesen. Nervosität und Aggressivität liegen diesen Tieren fern, vielmehr zeigen sie sich als draufgängerische Jagdhunde, die gleichzeitig ungemein munter, freundlich und selbstbewusst auftreten. In früheren Zeiten zogen sie kleine Wagen und bewachten vor allen Dingen Höfe. Gegenüber Menschen ist der Norrbottenspitz sehr kontaktfreudig und hat sich mehrfach als idealer Wachhund bewiesen. Auch in der Dressur können diese Hunde ihre Verwendung finden.